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Ein Jahrhundert Schrift und Schriftunterricht in Leipzig / One Century of Type and Teaching Typefaces in Leipzig


Wenn man heute auf Studiengänge für Schriftgestaltung zu sprechen kommt, so geht es in der Regel um die beiden bekannten Masterprogramme; zum einen den MA Typeface Design im englischen Reading, zum anderen den MA Type and Media im holländischen Den Haag. Dass es daneben noch eine ganze Reihe weiterer spannender Ausbildungsmöglichkeiten gibt, wird dabei oft vergessen.

Auch in Deutschland besteht die Möglichkeit, Schrift zu studieren: an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig unterrichtet Prof. Fred Smeijers die Klasse Schrift im Feld digitaler Medien. Dieser Studiengang kann auf eine lange und reiche Tradition zurückblicken. Nun ist ein Buch erschienen, das die Geschichte des Leipziger Schriftunterrichts erzählt und wichtige Protagonisten und Kreationen vorstellt.
Banderole – Ein Jahrhundert Schrift und Schriftunterricht in Leipzig / One Century of Type and Teaching Typefaces in Leipzig weiterlesen

Rooney


In den letzten Jahren hat es sich kaum ein namhafter Schriftproduzent nehmen lassen, seine serifenlosen Klassiker abzurunden und als neue Schrift zu verkaufen. Der Trend ging zur Rounded – und ebbt schon langsam wieder ab.

Jan Fromms Rooney hingegen ist eine Serifenschrift und zudem Round, nicht Rounded – hier wurde nichts nachträglich abgerundet. Die Rundungen sind nicht abgelutscht, sondern von vornherein in die Konstruktion der Buchstaben eingeflossen, vergleichbar mit bekannten Klassikern wie Cooper Black und Souvenir. Natürlich ist Rooney auch noch zeitgenössisch geformt, gut ausgebaut und ausgezeichnet produziert, wie man es schon von Jans Camingo gewohnt ist.

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Tag 3: Von Sprachproblemen und dem Lettering Walk – ATypI 2010 in Dublin



Im letzten Teil meiner Serie von der ATypI 2010 in Dublin (siehe Berichte vom Vorprogramm, Tag 1 und Tag 2) will ich die Ereignisse vom abschließenden Sonntag zusammenfassen.

Titelbild: Schreib-Performance von Timothy Donaldson am Moat Pool im Schlosshof. Für Floating signifiers on a stream of consciousness lässt sich der englische Kalligraf von all dem inspirieren, was ihm in Dublin an Worten zu Ohren bzw. unter die Augen kommt: Gesprächsfetzen, Vorträge, Gedrucktes. Die Umsetzung aber ist frei, die Buchstabenformen verselbständigen sich, die Inhalte sind nicht mehr entzifferbar. Wo endet Schrift, wo beginnt Zeichnung? Foto: Kunihiko Okano/Shotype

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Tag 2: Blumen, Bier & grenzübergreifende Zusammenarbeit – ATypI 2010 in Dublin


Seit der ATypI-Konferenz in Dublin (siehe Berichte vom Vorprogramm und Tag 1) ist bereits wieder einige Zeit verstrichen. In der Zwischenzeit wurden eine ganze Reihe von Blogartikeln veröffentlicht: Der ehemalige ATypI-Präsident Jean François Porchez schreibt auf Französisch, der aktuelle ATypI-Schatzmeister Thomas Phinney auf Englisch. Con Kennedy und Yves Peters halten kompakt Rückschau, während Dan Reynolds gleich eine ganze Artikelserie über seine Dublin-Eindrücke ankündigt, von der Teil 1 und Teil 2 schon erschienen sind. Auch ich möchte schnell meinen Bericht vom weiteren Verlauf des Symposiums nachschieben.
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PreFace: Lesbarkeit, Webfonts und Jim Rimmer – ATypI 2010 in Dublin


Veranstaltungsort des PreFace ist das Dublin Institute of Technology. Dicht gedrängt lauschen die Teilnehmer dem in Titel wie Schriftart an Woody Allen angelehnten Vortrag von Adam Twardoch, Was Sie noch nie über Fontproduktion wissen wollten und bisher nicht zu fragen wagten.

Traditionell gehen der eigentlichen ATypI-Konferenz zwei Extratage mit Vorträgen und Workshops voraus, die sich tendenziell an eine kleinere Zielgruppe richten. Bislang war dieses Vorprogramm meist als TypeTech überschrieben und den technischen Aspekten der Fontproduktion gewidmet. In Dublin hat man es PreFace genannt und trägt damit der Sache Rechnung, dass nun auch andere Spezialthemen wie Lesbarkeitsforschung und Designausbildung eine Rolle spielen, die sich nicht unter dem Begriff Technik subsummieren lassen. Kritische Stimmen bemängeln die Verwischung der zuvor klar umrissenen Programmteile; einer Technikplattform für Produzenten und einer Hauptkonferenz für das allgemeine Publikum aus Schriftgestaltern, Typografen und Grafikdesignern. Der Erfolg scheint den Organisatoren aber Recht zu geben: selten war ein Vorprogramm so gut besucht. weiterlesen

Blick in die bunte Tüte – ATypI 2010 in Dublin


Was wäre eine Typografie-Konferenz ohne ein Goodie Bag; einer Tasche voller druckfrischer Musterbüchlein, Poster und sonstiger Souvenirs und Gimmicks? Kaum eine Firma, die etwas auf sich hält, lässt sich lumpen: fast alle der auf der ATypI 2010 präsenten Schriftlabels haben etwas beigesteuert – sogar manche, die nicht in persona nach Irland kommen konnten, haben zumindest ein Specimen nach Dublin geschickt. Natürlich gibt es auch wieder ein offizielles Konferenz-Shirt, gestaltet von Stephen McGuinness mit einem Muster aus dem Logo von Clare Bell und Dara Ní Bheacháin (siehe oben). weiterlesen

Letter(s) from Dublin / Paradox Alg(i)er(s)


Diese Woche kommt in Dublin die internationale Typografieszene zusammen, um sich auf dem Jahrestreffen der ATypI auszutauschen (siehe Ankündigung auf MyFonts.de). Für mich ist es die zweite ATypI-Konferenz nach 2007 im englischen Brighton. Ich freue mich auf fünf Tage voller interessanter Vorträge und auf das Zusammentreffen mit alten wie neuen Freunden und Kollegen, von denen ich manchen bislang nur im Internet begegnet bin. Hier kann ich mich nun direkt mit ihnen unterhalten – bei einem Pint Guinness. Für alle, die nicht nach Dublin reisen konnten, will ich an dieser Stelle ein wenig berichten.

The Spire, seit 2002 das neue architektonische Wahrzeichen Dublins, ragt über 120 Meter hoch in den wolkenverhangenen Himmel.

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