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Blick in die bunte Tüte – ATypI 2010 in Dublin


Was wäre eine Typografie-Konferenz ohne ein Goodie Bag; einer Tasche voller druckfrischer Musterbüchlein, Poster und sonstiger Souvenirs und Gimmicks? Kaum eine Firma, die etwas auf sich hält, lässt sich lumpen: fast alle der auf der ATypI 2010 präsenten Schriftlabels haben etwas beigesteuert – sogar manche, die nicht in persona nach Irland kommen konnten, haben zumindest ein Specimen nach Dublin geschickt. Natürlich gibt es auch wieder ein offizielles Konferenz-Shirt, gestaltet von Stephen McGuinness mit einem Muster aus dem Logo von Clare Bell und Dara Ní Bheacháin (siehe oben).

Der Leinenbeutel, in dem all das schön anzusehende Werbematerial an die Besucher verteilt wird, ist selbst schon ein Schmuckstück: in verzierten Versalien ist darauf Flaithis zu lesen – das irische Wort für Himmel. Design: Clare Campion

Einige der Drucksachen enthalten Hinweise auf besondere Vergünstigungen für ATypI-Mitglieder. So gibt es bei über 20 Foundries und Webfont-Lieferanten teils deutliche Ermäßigungen auf die Lizenzkosten. Aber auch für Bücher, Fachmagazine und Druckdienstleistungen hat Eben Sorkin diverse Sonderkonditionen herausgehandelt, um die Mitgliedschaft in der ATypI attraktiver zu machen. Um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen, muss man übrigens nicht in Dublin anwesend sein. Es genügt, einen Mitgliedsantrag zu stellen.

Von HVD Fonts kommt I love type, eine Liebeserklärung im A2-Format. Hier zu sehen: die erst dieses Jahr erschienene Livory. Für ATypI-Mitglieder kosten Hannes von Döhrens Fonts aktuell nur die Hälfte.

Ludwig Übele bewirbt seine Marat mit einem auffälligen Flyer im Zickzackfalz.

Im bewährten Oranje präsentiert sich LucasFonts. Bis Ende des Jahres gewährt Luc(as) de Groot den Mitgliedern der ATypI 40% Rabatt.

KLTF, die Typefoundry von Karsten Luecke, ist mit einer exquisiten, im Buchdruck produzierten Klappkarte vertreten.


Acuta von Elena Albertoni und Acorde von Stefan Willerstorfer – zwei brandneue Schriften, von denen auf MyFonts.de demnächst noch mehr zu sehen sein wird.

Type Together hat gleich einen ganzen Satz farbiger Schriftkarten produziert. Nicht alle Taschen enthalten die gleichen Exemplare – so wurden schon Paninibild-ähnliche Tauschaktionen beobachtet: »Suche Skolar, biete Soleil!«

Die junge Berliner Schriftschmiede Mota Italic stellt in ihrem Specimen-Booklet № 1 die neueste Ergänzung der Vesper vor. Mit der Hilfe von Oded Ezer hat Rob Keller seine Multiscript-Familie um Hebräisch erweitert.

Liza Enebeis und Donald Beekman werden während der Konferenz wieder bekannte und interessante Designer befragen und die Interviews in Kürze auf Typeradio veröffentlichen.

Hyphen Press stellt in einem vorzüglich gestaltetem Heft sein aktuelles Verlagsprogramm rund um Typografie, Informationsdesign, aber auch klassische Musik vor.

Font Bureau hat gleich eine ganze Zeitung aufgelegt: Interlinea präsentiert die auf den News- und Editorialbereich abzielenden Schriften im vorgesehenen Kontext.

Eine der Rosinen in der Wundertüte ist die Postkartenserie des Type Directors Club New York: klassische Filmtitel werden mit Begriffen aus der Typografie versetzt und umgedichtet zu The Man Without A Typeface oder It Came From Letterspace. Dabei wurde mit viel Liebe zum Detail auch der charakteristische Stil dieser alten handgezeichneten Filmtitel imitiert.

Die Lazydogs aus Augsburg stellen sich mit einem fein gemusterten doggystyle-Faltposter vor.

Bold Monday hat für die Font-Illustrationen in seinem blau-schwarz gedruckten Büchlein befreundete Designer eingeladen. So gibt es Musterseiten von Max Kisman, René Knip, Indra Kupferschmid, R2 und vielen anderen zu sehen.

Von FontFont kommt ein Poster zu Yanones FF Amman und das Magazin FIFTY|1, mit einigen sehr schönen Musterdesigns des talentierten Alexander Roth.

Linotype zeigt in der sechsten Ausgabe von Fonts in Focus aktuelle Empfehlungen.

Schriftgestalter aufgepasst – die ATypI veranstaltet einen Wettbewerb. Bis zum 4. April 2011 kann zu letter.2 eingereicht werden.

Jean François Porchez und seine Typofonderie haben gleich drei Sachen mitgebracht: Poster zu Allumi und Parisine sowie eine Gesamtübersicht.

Adobe und Typekit bewerben ihr gemeinsames Angebot: ATypI-Mitglieder können ein Jahr lang kostenlos Webfonts nutzen.

Der Webfont-Dienst Fontdeck hat Bierdeckel mit einem Motiv aus dem Bleisatz aufgelegt.

House Industries hat ein charmantes Poster zur Girard-Collection und ein Musterheft zur Eames in die Tasche gesteckt.

Jeremy Tankard zeigt seine genreübergreifende Schriftsippe Trilogy in einem schicken Heft. Auf silbern glänzenden Seiten werden Ikonen der Grafikdesignhistorie mit den Trilogy-Fonts nachgesetzt.

Desweiteren finden sich in der Konferenztasche neben dem Programmheft und Feedback-Formularen noch eine Tourismus-Broschüre der Stadt Dublin, Veranstaltungshinweise von örtlichen Museen und ein ATypI-Bleistift, um sich bei den zahlreichen Vorträgen auch entsprechend Notizen machen zu können. Alles in allem also eine reiche Ausbeute – manch einer, der zusätzlich noch im gut ausgestatteten Typo-Buchladen zugeschlagen hat, wird sich beim Rückflug Sorgen um die Gepäckgewichtsgrenze machen müssen.

Außerdem in dieser Reihe erschienen:

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