
Dieses Muster wurde erstellt mit Hilfe von Bavaria Ipsum, dem bairischen Blindtext-Generator.
Vor genau drei Jahren hatten wir an dieser Stelle die JAF Facit vorgestellt, die erste Grotesk der Just Another Foundry. Nun hat Tim Ahrens eine weitere schnörkellose Serifenlose veröffentlicht, die JAF Bernini Sans. Genau genommen handelt es sich bei dieser Schrift sogar um eine Doppelfamilie. Sie besteht aus der rationaleren, eher strengen Bernino und der freundlicheren, ein wenig runderen Bernina.
Beide Familien bieten fünf Strichstärken von Light bis Extrabold, in je vier Breiten von Normal über Narrow und Condensed bis Compressed. Die normalbreiten Stile sind zudem mit einer Kursiven ausgestattet. Insgesamt zählt die JAF Bernini Sans also stolze 2 × 25 Schnitte. Mit Akzentzeichen für den Fremdsprachensatz, Pfeilen, Kapitälchen, verschiedenen Ziffernsätzen und weiteren typografischen Rafinessen kommt ein jeder Schnitt auf knapp 1.000 Einzelzeichen. Angesichts dieses üppigen Ausbaus lassen sich die lobenden Worte von Stephen Coles gut nachvollziehen:
In vielerlei Hinsicht ist die Bernini die Krönung der modernen humanistischen Serifenlosen – nicht völlig neuartig, aber vollständig und vollendet.
Wir haben mit Tim Ahrens über seine neue Schrift gesprochen.
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