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Heimat Display


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Christoph Dunst hat für seinen Schriftverlag Atlas Font Foundry in den letzten Jahren ein umfangreiches Schriftportfolio mit zwei Superfamilien aufgebaut:

Seine Novel gibt es mit und ohne Serifen, proportional und gleichbreit, als Haarlinien-Variante und abgerundet. Als Experte fürs Corporate Design ist Christoph wichtig, dass seine Schriften die Antwort auf alle Fragen eines Erscheinungsbilds sein können. Deshalb kamen auch bei der Heimat Sans, einer Schrift mit streng geometrischer Herkunft, immer mehr Stile hinzu: Neben der Serifenlosen gibt es inzwischen eine Schablonenvariante, eine Monospace und die Leseschrift Heimat Didone.

Der neueste Streich ist die Display-Variante mit ausgeprägtem Strich­stärkenkontrast, die der Heimat Didone ähnlich ist, aber keine Serifen besitzt und in der Konstruktion der Ur-Heimat entspricht. weiterlesen

Assai – viel hilft viel


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Jürgen Weltin ist bekannt für seine umfangreichen, praktikablen und im Stil oft humanistisch geprägten Familien Agilita, Finnegan und Mantika. Jetzt hat er etwas völlig Andersartiges veröffentlicht. Die Assai besteht aus nur einem Schnitt; sie als vielseitig verwendbar zu bezeichnen wäre glatt gelogen. Ihre Zeichen sind sehr breit, sehr fett, sehr dunkel, sehr schwer. Daher auch der Name: Mit dem italienischen assai (viel, sehr) wird in der Musik eine Angabe wie z.B. allegro gesteigert: allegro assai – sehr flott. weiterlesen

Haptic Script


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Sieben Jahre nach der Veröffentlichung seiner eigenwilligen, fröhlichen Groteskschrift Haptic gibt es bei Henning Skibbe überraschenden Familienzuwachs: Die Haptic Script. Geplant war sie schon lange – die ersten Skizzen entstanden bereits kurz nach dem Erscheinen der Ur-Haptic.

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Irrlicht


Irrlicht

Ari Hausel ist ein auf Schrift und Typografie spezialisierter Grafiker aus dem Münchner Norden, der bei Günter Gerhard Lange und Heinz Peikert studiert hat. Mit seinem Schriftverlag Aarhaus ist er seit kurzem auf MyFonts vertreten. Dessen erste Veröffentlichung ist ein energiegeladenes, düster zuckendes Buchstabengewitter namens Irrlicht. Die Schrift ist die Wieder­belebung einer wenig bekannten Bleisatztype aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Bevor wir die digitale Irrlicht näher vorstellen, wollen wir zunächst einen Blick zurück auf die historische Vorlage werfen.
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Diogenes


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Eine Frage, die uns Schriftgeeks (oder Schriftgelehrten) oft gestellt wird, lautet: »Braucht man wirklich immer wieder neue Schriften?«. Adrian Frutiger hat mal die zweitbeste Antwort darauf gegeben – eine Gegenfrage: »Braucht man wirklich immer wieder neue Weine?« Die beste Antwort aber sind die Schriften selbst. Wer Bücher oder Zeitschriften macht oder sie mit Formgefühl liest, wird sich immer freuen, wenn dank eines neuen Schriftdesigns auf einmal ein etwas anderes Textbild auftaucht oder sich eine Atmosphäre einstellt, die es vorher nicht gab. Genauso wie bei Wein oder auch Musik muss man natürlich eine gewisse Sensibilität für die Subtilitäten der Leseschrift entwickeln. Wenn man die einmal hat, ist das Erscheinen einer zeitgemäßen Antiquaschrift wie die neue Diogenes von Ludwig Übele (unter seinem Label Ludwig Type) ein erfreuliches Ereignis. Wie stets bei Übele kombiniert die Diogenes traditionelles Fachwissen mit einem modernen Blick – und dadurch ist etwas entstanden, das für manch einen Grafiker eine besondere, formschöne und vielseitige neue Farbe auf der typografischen Palette werden kann. Wir haben dem Gestalter ein paar Fragen gestellt.

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Vtg Stencil UK No.76


Vtg Stencil UK No 76

Andreas Seidel von ASType baut sein Angebot an originalgetreuen Schablonenschriften weiter aus. Auf MyFonts.de hatten wir bereits über die US No.4 (2012) und die Germany No.1 (2013) berichtet. In der Zwischenzeit wurde die Vintage-Stencil-Serie um die amerikanischen Stile US No.2, US No.51 und US No.72 sowie die ergänzenden Ornaments A ausgebaut. Die neueste Erweiterung ist eine Schablonenschrift britischer Provenienz und heißt UK No.76.

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Adam Serif


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Adam Serif ist eine unverbrauchte, klassische Leseschrift. Genau wie ihr Gestalter Anton Koovit ist die Schrift höflich und zurückhaltend und entpuppt sich bei näherer Beschäftigung als sehr interessantes Gegenüber mit vielen Talenten.

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Riga – effiziente Serifenlose für alle Fälle


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Von Ludwig Übele hatten wir an dieser Stelle zuletzt die Marat Sans vorgestellt. Soeben ist eine neue Serifenlose von ihm erschienen, die ebenfalls einen genaueren Blick verdient: Riga ist eine höchst funktionale Schrift, rational und geradeaus, dabei aber nicht blass oder generisch. Ziel war es, eine platzsparende und dennoch gut lesbare Textschrift zu machen.


Riga-Start

Ludwig Übele hat den perfekten Namen für sein Werk gefunden – nach Helsinki (2008/2013) und Tundra (2011) setzt er erneut auf einen Begriff aus dem hohen Norden. Riga ist nicht nur schön kurz und sprachübergreifend gut auszusprechen. Als Wortbild vereint der Name auch mehrere Charakteristika des Entwurfs in sich: das ›R‹ mit dem langen, durchgestreckten Bein, das der Schrift eine gewisse Strenge und Seriösität verleiht. Dann das ›i‹, das mit dem runden Punkt freundlich gegensteuert. Und schließlich ›g‹ und ›a‹ mit den komplexeren, d.h. eindeutiger lesbaren Antiquaformen, die klarstellen, dass es sich hier trotz fehlender Serifen durchaus um eine Schrift für Mengensatz handelt.

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