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Acron


Acron-Poster

Acron ist die erste Schriftveröffentlichung von Anna Cairns. Cairns, geboren 1989, hat ihr Designstudium 2009 an der UdK Berlin begonnen. Im Anschluss an ein Auslandssemester an der Willem de Kooning Academie in Rotterdam wechselte sie an die HfG Karlsruhe. Nach einem Praxissemester bei Magma arbeitet sie derzeit als selbstständige Gestalterin an Schriften, Websites, Publikationen und Erscheinungsbildern. Die Jacques ist eine zeitgenössische Serifenlose, die sich noch im Entwurfsstadium befindet. Für ihr jetzt bei VolcanoType erschienenes Debüt hat sich Cairns ein weniger abgegrastes Genre vorgenommen.

Acron-Zeilen

Die Acron ist die digitale Interpretation einer US-amerikanischen Schildermaler-Schrift, genauer gesagt die Simulation einer aus raschen Pinselzügen zusammengesetzten geneigten Sans-Serif. Charakteristisch sind die fetten, schräg ansetzenden und stets dynamisch gebogenen Striche. Das Additive des Schriftmalens wird hier nicht verschleiert, sondern bewusst herausgestellt; die Einzelgesten sind klar voneinander abgesetzt. An den Fugen entstehen Sprünge, die die Umrisslinie rhythmisieren und für ein belebtes, spontan wirkendes Schriftbild sorgen. weiterlesen

Gramma


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Die Fonts der italienischen Foundry CAST sind seit kurzem auf MyFonts erhältlich. Aus diesem Anlass stellen wir an dieser Stelle mit Zenon, Brevier und Gramma drei von Mitbegründer Riccardo Olocco gestaltete Schriftfamilien vor.
 

Die dritte Veröffentlichung von Riccardo Olocco heißt Gramma. Als ich die Schrift das erste Mal sah, war ich sofort von der spannungsvollen Mischung aus modularen Grundformen und eleganten Kurven begeistert. Die Gramma ist ein originärer Entwurf, der in keine Schublade passt – weder gewöhnliche Serifenlose mit abgerundeten Strichenden, noch technisch konstruierte DIN. Zu Beginn experimentierte Olocco mit Großbuchstaben und einem Set von wenigen geometrischen Grundformen. Das gewählte Skelett der römischen Capitalis Rustica erwies sich dabei aber als zu sperrig. So harmonisierte er die Proportionen und zeichnete die Formen organischer. weiterlesen

Brevier


Brevier_Brevier_01

Die Fonts der italienischen Foundry CAST sind seit kurzem auf MyFonts erhältlich. Aus diesem Anlass stellen wir an dieser Stelle mit Zenon, Brevier und Gramma drei von Mitbegründer Riccardo Olocco gestaltete Schriftfamilien vor.
 

Im zweiten Teil geht es um eine dynamische Serifenlose mit geometrischer Formenkarosserie. Brevier, so der Name, bezieht sich auf die gleichlautende frühere Bezeichnung von Bleilettern mit einem Schriftgrad von 8 Punkt. Der Name ist Programm: Sie wurde speziell für sehr kleine Texte entwickelt, wie sie auf Arznei-Beipackzetteln oder Bedienungs­anleitungen üblich sind. Um kleine Texte überhaupt lesen zu können, muss die Schrift spezielle Merkmale aufweisen. Die Buchstaben sollten stabile Strichstärken mit geringem Kontrast besitzen, eher breit angelegt sein, und eine hohe x-Höhe aufweisen. Zudem verbessern großzügige Öffnungen bei a, c, e, s und eine luftige Zurichtung die Lesbarkeit. weiterlesen

Zenon


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Riccardo Olocco ist ein italienischer Schrift- und Grafikdesigner, der in Bozen und London lebt. Sein besonderes Interesse gilt der Erforschung venezianischer Renaissance-Schriften des 15. Jahrhunderts. Er absolvierte 2013/14 den Masterstudiengang Typeface Design im englischen Reading. 2013 gründete er gemeinsam mit Marta Bernstein, Erasmo Ciufo und Luciano Perondi die Foundry CAST (Cooperativa Anonima Servizi Tipografici – »Namenlose Genossenschaft für typografische Dienste«), die seit kurzem auf MyFonts vertreten ist. Aus diesem Anlass stellen wir in einer dreiteiligen Serie seine Schriftfamilien Zenon, Brevier und Gramma vor.
 

Zunächst werfen wir einen Blick auf die Zenon, die Riccardo Olocco im Rahmen seines Masterstudiengangs begonnen hat. Der eleganten Antiqua lag die Frage zugrunde, wie heute eine zeitgemäße Interpretation einer Renaissance-Antiqua aussehen kann, ohne direkt an bestimmte Revivalschriften des 20. Jahrhunderts anzuknüpfen. Bereits zuvor hatte er sich intensiv mit der Analyse von historischen Schriftmustern beschäftigt. Ergebnis ist eine frische, lebhafte Antiqua mit Einflüssen verschiedener historischer Schriften, die aber moderne, vereinheitlichte Proportionen besitzt. weiterlesen

Capri


Capri

Die Capri ist keine ganz neue Schrift. Bereits 2011 war sie auf Fountain erschienen, der »independent, friendly digital type foundry« aus dem schwedischen Malmö. Der viel zu frühe Tod von Label-Betreiber Peter Bruhn (1969–2014) bedeutete ein trauriges Ende für Fountain. Viele der innovativen Schriften waren für lange Zeit vom Markt verschwunden und werden erst nach und nach von anderen Foundries adoptiert – hier eine Liste der auf MyFonts erhältlichen ehemaligen Fountain-Fonts. Auch die Capri hat nun ein neues Zuhause gefunden. Ihr Entwerfer Felix Braden hat sie unter seiner eigenen Floodfonts-Flagge als Capri Pro neu herausgebracht.
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Heimat Display


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Christoph Dunst hat für seinen Schriftverlag Atlas Font Foundry in den letzten Jahren ein umfangreiches Schriftportfolio mit zwei Superfamilien aufgebaut:

Seine Novel gibt es mit und ohne Serifen, proportional und gleichbreit, als Haarlinien-Variante und abgerundet. Als Experte fürs Corporate Design ist Christoph wichtig, dass seine Schriften die Antwort auf alle Fragen eines Erscheinungsbilds sein können. Deshalb kamen auch bei der Heimat Sans, einer Schrift mit streng geometrischer Herkunft, immer mehr Stile hinzu: Neben der Serifenlosen gibt es inzwischen eine Schablonenvariante, eine Monospace und die Leseschrift Heimat Didone.

Der neueste Streich ist die Display-Variante mit ausgeprägtem Strich­stärkenkontrast, die der Heimat Didone ähnlich ist, aber keine Serifen besitzt und in der Konstruktion der Ur-Heimat entspricht. weiterlesen

Assai – viel hilft viel


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Jürgen Weltin ist bekannt für seine umfangreichen, praktikablen und im Stil oft humanistisch geprägten Familien Agilita, Finnegan und Mantika. Jetzt hat er etwas völlig Andersartiges veröffentlicht. Die Assai besteht aus nur einem Schnitt; sie als vielseitig verwendbar zu bezeichnen wäre glatt gelogen. Ihre Zeichen sind sehr breit, sehr fett, sehr dunkel, sehr schwer. Daher auch der Name: Mit dem italienischen assai (viel, sehr) wird in der Musik eine Angabe wie z.B. allegro gesteigert: allegro assai – sehr flott. weiterlesen

Haptic Script


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Sieben Jahre nach der Veröffentlichung seiner eigenwilligen, fröhlichen Groteskschrift Haptic gibt es bei Henning Skibbe überraschenden Familienzuwachs: Die Haptic Script. Geplant war sie schon lange – die ersten Skizzen entstanden bereits kurz nach dem Erscheinen der Ur-Haptic.

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Irrlicht


Irrlicht

Ari Hausel ist ein auf Schrift und Typografie spezialisierter Grafiker aus dem Münchner Norden, der bei Günter Gerhard Lange und Heinz Peikert studiert hat. Mit seinem Schriftverlag Aarhaus ist er seit kurzem auf MyFonts vertreten. Dessen erste Veröffentlichung ist ein energiegeladenes, düster zuckendes Buchstabengewitter namens Irrlicht. Die Schrift ist die Wieder­belebung einer wenig bekannten Bleisatztype aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Bevor wir die digitale Irrlicht näher vorstellen, wollen wir zunächst einen Blick zurück auf die historische Vorlage werfen.
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Diogenes


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Eine Frage, die uns Schriftgeeks (oder Schriftgelehrten) oft gestellt wird, lautet: »Braucht man wirklich immer wieder neue Schriften?«. Adrian Frutiger hat mal die zweitbeste Antwort darauf gegeben – eine Gegenfrage: »Braucht man wirklich immer wieder neue Weine?« Die beste Antwort aber sind die Schriften selbst. Wer Bücher oder Zeitschriften macht oder sie mit Formgefühl liest, wird sich immer freuen, wenn dank eines neuen Schriftdesigns auf einmal ein etwas anderes Textbild auftaucht oder sich eine Atmosphäre einstellt, die es vorher nicht gab. Genauso wie bei Wein oder auch Musik muss man natürlich eine gewisse Sensibilität für die Subtilitäten der Leseschrift entwickeln. Wenn man die einmal hat, ist das Erscheinen einer zeitgemäßen Antiquaschrift wie die neue Diogenes von Ludwig Übele (unter seinem Label Ludwig Type) ein erfreuliches Ereignis. Wie stets bei Übele kombiniert die Diogenes traditionelles Fachwissen mit einem modernen Blick – und dadurch ist etwas entstanden, das für manch einen Grafiker eine besondere, formschöne und vielseitige neue Farbe auf der typografischen Palette werden kann. Wir haben dem Gestalter ein paar Fragen gestellt.

Diogenes-2

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