MyFonts.de

Menü Twitter

MyFonts.de ist die deutschsprachige Dependence von MyFonts.com, der weltgrößten Bibliothek digitaler Schriften.

Schriften kaufen →

In memoriam Hermann Zapf, 1918–2015


Hermann-Zapf-2005

Hermann Zapf, 2005 (Foto: Martin Joppen)

Vergangenen Donnerstag ist Hermann Zapf im Alter von 96 Jahren gestorben. Im Fontblog hat Jürgen Siebert die wichtigsten Stationen aus dem langen und erfüllten Leben des weltweit bekannten Schrift- und Buch­künstlers nachgezeichnet. Für die Süddeutsche und den Deutschland­funk hat Ulf Erdmann Ziegler einen Nachruf verfasst. Auch die New York Times würdigt den Meister der schönen Schrift.

HZ Palatino 1

Im Gedenken an den herausragenden Schriftgestalter möchte ich ein paar Bilder meines Lieblingsschriftmusters teilen. Es ist die Probe zur erweiterten Palatino-Familie, mitsamt ihren nahen und fernen Verwandten, von Aldus, Michelangelo und Sistina über Heraklit und Phidias bis in zu Virtuosa, Kompakt (»der muskelbepackte Schwager«), Saphir und Gilgengart. Sie wurde etwa 1960 von der D. Stempel AG und der Linotype GmbH in Frankfurt am Main herausgegeben. Die typografische Gestaltung des Hefts stammt von Zapf selbst.
Ergänzt werden diese Bilder von zwei Arbeiten aus der Sammlung von Jan Middendorp, die Zapfs kalligrafische Seite zeigen.
weiterlesen

Irrlicht


Irrlicht

Ari Hausel ist ein auf Schrift und Typografie spezialisierter Grafiker aus dem Münchner Norden, der bei Günter Gerhard Lange und Heinz Peikert studiert hat. Mit seinem Schriftverlag Aarhaus ist er seit kurzem auf MyFonts vertreten. Dessen erste Veröffentlichung ist ein energiegeladenes, düster zuckendes Buchstabengewitter namens Irrlicht. Die Schrift ist die Wieder­belebung einer wenig bekannten Bleisatztype aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Bevor wir die digitale Irrlicht näher vorstellen, wollen wir zunächst einen Blick zurück auf die historische Vorlage werfen.
weiterlesen

Von der Slogan zur Judo – Helmut Matheis zum 96. Geburtstag


Hans Helmut Matheis

Seine erste Schrift wurde 1956 veröffentlicht. Sein jüngster Entwurf erschien in diesem Jahr. Helmut Matheis kann damit auf sechs Jahrzehnte Schriftgestaltung zurückblicken. Geboren wurde Hans Helmut Matheis am 18. November 1917 – heute feiert er seinen 96. Geburtstag. Damit ist er sogar noch ein wenig älter als sein berühmter Kollege Hermann Zapf (*1918). Wir gratulieren herzlich und bringen zum Ehrentag ein Interview mit dem Jubilar. Außerdem stellen wir die Druckschriften Matheis’ vor, mit besonderer Berücksichtigung seines neuesten Werks, der Judo.
weiterlesen

7.–22.7.: »Grafikdesign der Nachkriegszeit. Die Lux-Lesebogen-Sammlung 1946–1964« – Ausstellung in Wuppertal


Zwischen 1946 und 1964 erschien im Verlag Sebastian Lux eine Heftreihe für junge Leute. Auf 32 postkartengroßen Seiten zeigte der Lux-Lesebogen die große weite Welt: ferne Länder, berühmte Personen, versunkene Kulturen – das Miniatur-Magazin hatte zum Ziel, das ganze Spektrum des Allgemeinwissens abzudecken. Alle 14 Tage erschien eine neue Edition, zu einem Thema aus Wissen­schaft und Technik, Kunst und Geschichte, Fauna und Flora. Über die Jahre kamen so über 400 Ausgaben zusammen. Gestaltet wurden die Hefte allesamt von Karlheinz Dobsky, welcher nicht nur die Umschläge zeichnete, sondern auch Illustrationen anfertigte und Texte beitrug.

Mit dem Namen Dobsky können heute die wenigsten etwas anfangen. Wie viele seiner Kollegen zählt er zu den vergessenen Helden der Gebrauchsgrafik. Nun hat Michael Schekalla diesen Künstler und sein atemberaubendes Werk wieder zu Tage befördert. Im Rahmen seines Abschlussprojekts an der FH Düsseldorf begab er sich auf Spurensuche. Das Resultat der Diplomarbeit ist ein Buch und eine Ausstellung. Schekalla dokumentiert darin die Geschichte des Lux-Lesebogens und das reichhaltige Schaffen von Karlheinz Dobsky (1909–1975) – und hebt damit einen wichtigen Designschatz der Nachkriegszeit. weiterlesen

Fixierte Gedanken: Eine Kurzgeschichte der Schrift von Veruschka Götz


Veruschka Götz’ Buch »Fixierte Gedanken« verspricht, auf rund 100 Seiten die komplette Geschichte unserer Schrift zu erzählen; uns einen komprimierten Blick auf die Entwicklung des Schreibens, der Buchstaben und Zahlen zu vermitteln.

Beginnend mit den Ursprungsformen bei den Phöniziern und Ägyptern, den Griechen und Römern, werden gut verständlich und kurzweilig die Wege und Umwege der Lettern in unser heutiges System aus Versalien und Minuskeln beschrieben.

weiterlesen

Show Tweets