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»Das Schriftschaffen im deutschsprachigen Raum« – Ausgabe 4 des TypoJournals


TypoJournal-4-Cover

Weil das Netz nicht für alle Inhalte das richtige Medium ist, hat Ralf Herrmann von Typografie.info 2009 das TypoJournal ins Leben gerufen. Seit Kurzem ist die neue Ausgabe dieses Magazins erhältlich. Als regelmäßig erscheinende gedruckte Publikation mit Schwerpunkt Schrift und Typografie ist das TypoJournal ziemlich einzigartig; neben den Typografischen Monatsblättern aus der Schweiz und der breiter aufgestellten Slanted gibt es in deutscher Sprache zur Zeit nicht allzu viel Vergleichbares.

TypoJournal-4-Szene

Eine der drei Doppelseiten über Hochschulneuigkeiten widmet sich der faszinierenden Zweifarb-Schrift Pigment von Mark Frömberg alias Mirque und den fröhlichen Erstlingswerken der Schriftgestalterin Carmen Mauerer.

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Escehaeriefte #2 – Magazin für alphabete Kultur


Vor drei Jahren veröffentlichte die Typographische Gesellschaft München e.V. (tgm) ein Magazin mit einem scheinbar unaussprechlichen Titel: Escehaeriefte. Wer hinter den Sinn dieses Namens kommen will, muss einfach mal das Wort Schrift laut buchstabieren. Wie die Erstausgabe in Teamarbeit entstand und welche spannenden Inhalte darin zu finden sind, lässt sich bei den Kollegen von Slanted nachlesen: Dort hat die Workshop-Teilnehmerin Carmen Klaucke ein Protokoll über Escehaeriefte #1 veröffentlicht.

Nun ist die zweite Ausgabe des »Magazins für alphabete Kultur« erschienen. Erneut haben sich professionelle Designer und Autoren zusammengefunden, um unter der Leitung von Horst Moser, Herbert Lechner, Blasius Thätter und Boris Kochan eine Zeitschrift zu machen, von der Konzeption bis hin zum Vertrieb. Gestalterisch hat das Resultat wenig mit der ersten Ausgabe gemein, lediglich Titel und Format wurden beibehalten. Wieder aber war es das Ziel, Schrift in all ihren Facetten, »als Lebensmittel und Weltprojekt, als Kunstobjekt und Kulturgut«, ins Gespräch zu bringen.

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Ein Jahrhundert Schrift und Schriftunterricht in Leipzig / One Century of Type and Teaching Typefaces in Leipzig


Wenn man heute auf Studiengänge für Schriftgestaltung zu sprechen kommt, so geht es in der Regel um die beiden bekannten Masterprogramme; zum einen den MA Typeface Design im englischen Reading, zum anderen den MA Type and Media im holländischen Den Haag. Dass es daneben noch eine ganze Reihe weiterer spannender Ausbildungsmöglichkeiten gibt, wird dabei oft vergessen.

Auch in Deutschland besteht die Möglichkeit, Schrift zu studieren: an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig unterrichtet Prof. Fred Smeijers die Klasse Schrift im Feld digitaler Medien. Dieser Studiengang kann auf eine lange und reiche Tradition zurückblicken. Nun ist ein Buch erschienen, das die Geschichte des Leipziger Schriftunterrichts erzählt und wichtige Protagonisten und Kreationen vorstellt.
Banderole – Ein Jahrhundert Schrift und Schriftunterricht in Leipzig / One Century of Type and Teaching Typefaces in Leipzig weiterlesen

Fixierte Gedanken: Eine Kurzgeschichte der Schrift von Veruschka Götz


Veruschka Götz’ Buch »Fixierte Gedanken« verspricht, auf rund 100 Seiten die komplette Geschichte unserer Schrift zu erzählen; uns einen komprimierten Blick auf die Entwicklung des Schreibens, der Buchstaben und Zahlen zu vermitteln.

Beginnend mit den Ursprungsformen bei den Phöniziern und Ägyptern, den Griechen und Römern, werden gut verständlich und kurzweilig die Wege und Umwege der Lettern in unser heutiges System aus Versalien und Minuskeln beschrieben.

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Atlas der abgelegenen Inseln


Auf extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung und Letterlap folgt als dritter und letzter Teil unserer Miniserie zum Wettbewerb »Die schönsten deutsche Bücher« ein weiteres für seine hervorragende Gestaltung ausgezeichnetes Buch. Jan Middendorp bespricht den Atlas der abgelegenen Inseln von Judith Schalansky, in der Typo-Welt bekannt als Autorin von Fraktur mon Amour.

Judith Schalansky ist weder eine Designerin, die auch schreibt, noch eine Dichterin, die auch Ahnung von Grafik hat. Die Berlinerin ist ein zweihundert­prozentiges Doppeltalent, und in beiden Feldern – Literatur und Typografie – drückt sie sich mit bewundernswertem Formgefühl und Schwung aus.

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Letterlap: Stickschriften. Eine Mustersammlung. / Gestickte Schrift. Zwanzig Stichpunkte.


Nach extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung stellen wir im zweiten Teil unserer Miniserie zu den »Schönsten deutschen Büchern« einen weiteren Preisträger dieses Wettbewerbs für Buchgestaltung vor. Florian Hardwig hat sich Letterlap angesehen, ein Buch, das sich den Formen und Hintergründen von gestickter Schrift widmet.

Letterlap ist ein zweiteiliges Werk. Unter dem Titel Stickschriften. Eine Mustersammlung. werden auf sieben Faltblättern insgesamt 60 Schriftproben präsentiert. Diese Beispiele wurden von Janine Thaler im Rahmen ihrer Diplomarbeit 2006 ab der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zusammengetragen und digitalisiert.

Ergänzt werden die Faltblätter durch ein Leseheft mit dem Titel Gestickte Schrift. Zwanzig Stichpunkte zur Geschichte einer textilen Schreibtechnik. Auf 64 Seiten beleuchtet der Autor Jan Wenzel darin verschiedene Aspekte der Kulturgeschichte des Stickens im Allgemeinen und die der damit geschaffenen Buchstaben im Speziellen.

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extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung


Jährlich kürt die Stiftung Buchkunst »Die schönsten deutschen Bücher« und würdigt damit Werke, die vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung sind. Am aktuellen Wettbewerb nahmen 440 Einsender mit insgesamt 1.035 Titeln teil. In zwei Jurydurchgängen wurden daraus 64 Bücher für eine Auszeichnung auserkoren: 47 Bücher erhielten eine Prämiierung, 17 weitere eine Anerkennung. Diese »schönsten Bücher« wurden – gemeinsam mit den Jahresbesten aus anderen Ländern – auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.

MyFonts.de stellt drei dieser Preisträger – Bücher mit Bezug zu Typografie und Grafikdesign – näher vor. Den Anfang macht Frank Rausch, der sich extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung vorgenommen hat.


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Slanted: Typografische Impulse aus Karlsruhe


Magma Brand Design ist eine mittelgroße Agentur in Karlsruhe, die trotz ihrer bescheidenen Größe (ca. 10 Mitarbeiter) unwahrscheinlich viel in der deutschen Kommunikationslandschaft bewegt. Das hat vor allem mit ihren zahlreichen Nebenprojekten zu tun, darunter Slanted (das Blog), Slanted (das quartalsweise erscheinende Printmagazin) und Typodarium, der Typo-Abrisskalender, welcher gerade zum zweiten Mal realisiert wurde. Obendrein gibt es noch Volcano, Magmas eigene Typefoundry.

Typoda_8

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