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Weltformat im Weserkiez – Das Luzerner Plakat in Berlin


Luzern in Berlin: Plakat

Großformatige Flachware aus der kleinen Stadt: Ab dem 11. Juli gewährt die Ausstellung Das Luzerner Plakat in der Alten Metzgerei (Berlin-Neukölln) einen Einblick in die Plakatgestaltung aus der Zentralschweiz. Zehn Tage lang werden über 100 Arbeiten renommierter Grafiker und aufstrebender Newcomer zu sehen sein, u.a. von Niklaus Troxler, Felix Pfäffli, Melchior Imboden, Erich Brechbühl und Hi. Einen weiteren Überblick zu inter­nationalen Entwicklungen im Bereich der engagierten Plakatgestaltung geben die Gewinner des Mut-zur-Wut-Wettbewerbs.

Wir führten ein Interview mit dem Grafiker Sven Lindhorst-Emme, der die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Plakatfestival Weltformat organisiert.

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Ausstellung »Stadtschrift – Ausgelesene Wiener Schriftzüge«


Ausstellung Stadtschrift

Am 6. Dezember ist es soweit: Nach erfolgreichem Umzug und kompletter Neugestaltung feiert das Berliner Buchstabenmuseum seine Wiedereröffnung am neuen Standort im HO Berlin.

In Wien dagegen kann man schon jetzt eine Ausstellung mit geretteten Schriftzügen besichtigen. Denn auch in der österreichischen Hauptstadt weiß man um dem Wert der historischen Beschriftungen. Dort haben Roland Hörmann und Birgit Ecker den Verein Stadtschrift ins Leben gerufen, um zu verhindern, dass das Verschwinden der ausgemusterten Fassaden­beschriftungen spurlos ist. Die Wiener wollen das Bewusstsein für die Bedeutung von handwerk­licher Kunst, typografischer Vielfalt und identitäts­stiftender Stadt­beschriftung schärfen.
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24 gute (Vor)Zeichen – typografisch durch den Advent mit 26+


26+ AdventsZeichen

Es schneit Buchstaben und Ligaturen, Zahlen und Symbole! Auch in diesem Jahr haben Florian Fecher, Jakob Runge und ihre Mitstreiter von 26plus-zeichen.de wieder einen Adventskalender für Schriftliebhaber auf die Beine gestellt. 14 Studenten und Absolventen präsentieren bis Weihnachten 24 AdventsZeichen und Blogartikel. In den Beiträgen werden Designer auf den Prozess ihrer Schriftgestaltung eingehen, es werden Geschichten ausgewählter Zeichen beleuchtet, Bücher und Magazine vorgestellt oder Weiterentwicklungen bestehender Projekte angekündigt. Alle AdventsZeichen des aktuellen Kalenders und ein Archiv der letztjährigen Ausgabe finden sich im Blog von 26+.
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Tÿpo St. Gallen – viel Wind um »nichts«


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Jan Tschichold umschrieb ihn einmal als »die Lungen eines guten Designs«. Der Weißraum – das war das Thema der zweiten Tÿpo St. Gallen. Doch obwohl man viel Wind um ihn machte, Löcher in die Luft gestarrt wurden keine. Vom 20. bis zum 22. September 2013 trafen sich über 300 Fachleute in der Schule für Gestaltung St. Gallen, um ein dichtes und hochwertiges Vortragsprogramm zu erleben und sich über Typografie auszutauschen. Die hochkarätigen Referenten kamen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Tschechien, den Niederlanden und den USA, keiner davon ein unbeschriebenes Blatt. Ihre Beiträge hatten mal eine wissenschaftliche, mal eine gestalterische Perspektive und waren durchweg interessant für die Besucher des dreitägigen Symposiums. weiterlesen

Mota Italic, Ende einer Typo-Galerie


In wenigen Tagen nimmt Berlin Abschied von einem seiner aktivsten typografischen Treffpunkte – Mota Italic schließt die Türen. Am nächsten Samstag, den 21. September, findet der finale Ausverkauf statt. Und eine Party, die den ganzen Tag und Abend dauern darf. MyFonts.de ist mit von der Partie und sponsert Häppchen und Getränke – die Initiative war uns immer besonders sympathisch.

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7.–22.7.: »Grafikdesign der Nachkriegszeit. Die Lux-Lesebogen-Sammlung 1946–1964« – Ausstellung in Wuppertal


Zwischen 1946 und 1964 erschien im Verlag Sebastian Lux eine Heftreihe für junge Leute. Auf 32 postkartengroßen Seiten zeigte der Lux-Lesebogen die große weite Welt: ferne Länder, berühmte Personen, versunkene Kulturen – das Miniatur-Magazin hatte zum Ziel, das ganze Spektrum des Allgemeinwissens abzudecken. Alle 14 Tage erschien eine neue Edition, zu einem Thema aus Wissen­schaft und Technik, Kunst und Geschichte, Fauna und Flora. Über die Jahre kamen so über 400 Ausgaben zusammen. Gestaltet wurden die Hefte allesamt von Karlheinz Dobsky, welcher nicht nur die Umschläge zeichnete, sondern auch Illustrationen anfertigte und Texte beitrug.

Mit dem Namen Dobsky können heute die wenigsten etwas anfangen. Wie viele seiner Kollegen zählt er zu den vergessenen Helden der Gebrauchsgrafik. Nun hat Michael Schekalla diesen Künstler und sein atemberaubendes Werk wieder zu Tage befördert. Im Rahmen seines Abschlussprojekts an der FH Düsseldorf begab er sich auf Spurensuche. Das Resultat der Diplomarbeit ist ein Buch und eine Ausstellung. Schekalla dokumentiert darin die Geschichte des Lux-Lesebogens und das reichhaltige Schaffen von Karlheinz Dobsky (1909–1975) – und hebt damit einen wichtigen Designschatz der Nachkriegszeit. weiterlesen

6.7.–3.8.: »A Billsticker Type Specimen« – Ausstellung in Leipzig


Ab Freitag, den 6. Juli ist in Leipzig eine Ausstellung über aktuelle Schriftgestaltung zu sehen. »A Billsticker Type Specimen« präsentiert neue Schriftentwürfe von Maurice Göldner, Katharina Köhler, Phillipp Majdamin, Pierre Pané-Farré und Franziska Weißgerber – plakatiert auf einem Billboard. Eine verkleinerte Version dieses Billboards mit den Plakaten der ausgestellten Schriften wird als gebundenes Specimen zu erhalten sein.

Ort der Ausstellung ist das MZIN, Buchhandlung und Projektraum für Grafik und Kunst in der Paul-Gruner-Straße 64. Während der vier Wochen währenden Veranstaltung finden drei begleitende Vorträge statt. Am 11. Juli spricht Dan Reynolds zu Albert Kapr. Die Termine der Vorträge von Christoph Knoth (»Computed Type«) und Maurice Göldner stehen noch nicht fest. Ebenfalls in diese Zeit fällt die Diplomausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Übrigens, die dort angesiedelte und von Fred Smeijers und Stephan Müller geleitete Fachklasse für Typedesign hat seit Kurzem eine neue Website.

Die Ausstellung eröffnet ab 19 Uhr mit einem ABC-Buffet.

Weitere Informationen gibt es beim Mitveranstalter der Ausstellung, dem MZIN Leipzig (mzin.de).

Schwedische Post würdigt Schriftgestaltung mit Sonderbriefmarken


Seit der Erfindung des Postwertzeichens im Jahre 1840 gab es wohl noch keine Briefmarke, die ganz ohne Schrift auskommt. Meist ist darauf zumindest der Frankierwert und die Landesbezeichnung zu lesen, viele Marken sind sogar rein typografisch gestaltet. Dass aber die Schrift selbst im Mittelpunkt steht, war bislang nie der Fall. Die schwedische Post erweist sich nun als wegweisend: Gestern veröffentlichte sie einen Satz Sonderbriefmarken zum Thema Schrift und würdigt damit die Bedeutung von Typedesign für die visuelle Kultur. Die Serie »Typsnitt« stellt das Schaffen schwedischer Schriftgestalter anhand von fünf Beispielen aus verschiedenen Epochen vor.
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