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9./10.6.: Transformationen des Buchdrucks – Tagung in Berlin


Tranformationen-des-Buchdrucks

Gerne möchten wir auf eine Veranstaltung hinweisen, die am 9. und 10. Juni 2016
 in Berlin stattfindet. Unter dem Titel »Transformationen des Buchdrucks« wird es an den beiden Tagen um den Buchdruck und die damit verbundenen Techniken Stempelschnitt, Schriftguss und Bleisatz gehen. Die Tagung wird organisiert vom Basisprojekt Matter of Typography des Exzellenzclusters Bild Wissen Gestaltung an der Humboldt-Universität zu Berlin, in Kooperation mit der Buchdruckerei Offizin Haag-Drugulin und dem Verein für die Schwarze Kunst. Aus der Ankündigung:

[…] welche Relevanz hat der Buchdruck in einer Zeit, in der mit anderen Techniken schneller, kostengünstiger und dabei qualitativ hochwertig gedruckt werden kann? Haben im Buchdruck hergestellte Druckerzeugnisse spezifische Charakteristika, die es rechtfertigen nicht nur die materiellen Artefakte, sondern auch das implizite Wissen des Handwerks bewahren zu wollen? 
Die Konferenz bringt vielfältige Perspektiven aus wissenschaftlichen und praktischen Bereichen zusammen. Der Buchdruck wird dabei nicht als anachronistische Kulturtechnik verstanden, die im Zuge der digitalen Revolution als »veraltet« im historischen Fundus verschwindet. Vielmehr wird der Blick auf seine Transformationen gelenkt und danach gefragt, inwiefern und weshalb die Praktiken und die Ästhetik der Buchdrucktechniken bis heute die Gestaltungspraxis sowohl in analogen wie digitalen Anwendungen prägen.

Die Liste der Referentinnen und Referenten ist gespickt mit interessanten Köpfen. Zugesagt haben unter anderen Nelly Gable, Stempelschneiderin an der Imprimerie Nationale, Paris; Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums Mainz; James Mosley, Professor für Schrift- und Typografie­geschichte in Reading, England; Martin Z. Schröder, Schweizerdegen aus Berlin; Eckehart SchumacherGebler von der Offizin Haag-Drugulin, Dresden; Fred Smeijers, Autor von Counterpunch; sowie Erik Spiekermann von der Werkstatt-Galerie P98a, Berlin. Das komplette Programm mit allen Vorträgen ist auf der Tagungs-Website zu finden.

Veranstaltungsort ist der 
Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung in der Sophienstraße 22a, 10117 Berlin (U8 Weinmeisterstraße).
Anmeldungen sind ab sofort online möglich. Der Eintritt ist frei.

Martin Z. Schröder bei der Arbeit in seiner Druckerey in Berlin-Weißensee. Kurzfilm von Karijn Kakebeeke, Amsterdam.

Titelgrafik: Detail des Veranstaltungsplakats. Gestaltung: Matter of Typography 2016.
Schrift: ITC Bodoni 72

»Anschlag« – Berliner Plakate auf dem Plakatfestival Weltformat in Luzern


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Im Juli letzten Jahres hatten wir an dieser Stelle die Ausstellung »Das Luzerner Plakat« in Berlin-Neukölln angekündigt, die vom Berliner Designer Sven Lindhorst-Emme in Zusammenarbeit mit Weltformat kuratiert wurde. Ein gutes Jahr später findet nun ab den 26. September die siebte Ausgabe des Plakatfestivals Weltformat in Luzern statt, mit einem reichhaltigen und vielfältigen Programm (PDF). Gezeigt wird unter anderem eine breite Auswahl Schweizer Tourismusplakate – Klassiker aus dem 19. und 20. Jahrhundert neben frischen Arbeiten aus der Luzerner Hochschule für Design & Kunst; ausgewählte Werke von jungen Grafikern aus Südkorea; die Preisträger des Wettbewerbs »100 beste Plakate – Deutschland Österreich Schweiz« und eine Retrospektive zum Schaffen von Mel­chior Imbo­den, dem Gestalter des diesjährigen Fes­ti­valplakats.

Grafik: Melchior Imboden. Animation: Josh Schaub

Tourismusplakate

Schweizer Tourismusplakate: Historisches von Herbert Matter (links), Retrospektives von Erich Brechbühl (rechts). Abb.: Weltformat

Nicht zuletzt gibt es eine Fortführung der letztjährigen Ausstellung in Berlin: »Anschlag« versammelt einen Überblick zeitgenössischer Plakate von in Berlin tätigen Designern. Dem aktuellen Zeitgeist in der Gestaltung und insbesondere der Designszene Berlins folgend werden 100 Plakate von Newcomern und renommierten Designstudios wie Cyan, LSD, HeSign, Henning Wagenbreth, EPS51, Ruddigkeit, Ariane Spanier, Surface und vielen weiteren zu sehen sein. Sven Lindhorst-Emme kuratierte die Ausstellung diesmal zusammen mit Fons Hickmann; beide sind selbst renommierte Plakatgestalter. Die beiden fokussierten in ihrer Auswahl auf Werke, die eine imaginäre Grenze von Design und Kunst überschreiten. »Anschlag« wird von 26.9. bis 5.10.2015 im Rahmen des Weltformat Plakatfestivals in Luzern zu sehen sein.

Wir haben Sven Lindhorst-Emme ein paar Fragen gestellt.
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Robothon 2015 – »Schrift ist Mathematik«


Robothon-2015-Logo

Ein ganz besonderes Ereignis im Typo-Kalender ist die Robothon im nieder­ländischen Den Haag. Alle drei Jahre lädt diese »Konferenz über Fontsoft­ware und -technologie« technisch gesinnte Schriftgestalter, Coderinnen und Entwickler an die Königliche Akademie der Bildenden Künste (KABK). Hier geht es ausnahmsweise mal nicht um ästhetische oder funktionale Aspekte der Schriftgestaltung, sondern um die Prozesse und Werkzeuge dahinter; um Fonts als Software, Vektoren, Mathematik. Im Anschluss findet traditionell die Verleihung des Gerrit-Noordzij-Preises samt Ausstellungseröffnung und Symposium statt.

Ein Bericht von Nina Stössinger

Robothon-2006-2015

Die Robothon 2006 (Foto Erik van Blokland) und 2015

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qualität – buchstäblich: Bericht aus Raabs, Teil 2


In Teil 1 des Berichts vom Symposion der tga (typographische gesellschaft austria) 2014 ging es um die Vorträge von Eröffnungsredner Jost Hochuli und Diskussionsleiter Friedrich Forssman (am Dienstag, den 26. August 2014), dann am Mittwoch weiter mit Roland Stieger, Albert-Jan Pool, Margaret Calvert, Martina Flor und Luc(as) de Groot. Nun folgen die Typejockeys, Filip Blažek, Martin Majoor, Petra Černe Oven und Veronika Burian sowie Matthew Carter; den Abschluss bilden Piet Gerards und noch einmal Jost Hochuli.

1 RainerErich auf dem Weg

Rainer Erich Scheichelbauer auf dem Weg zum Rittersaal in Raabs.

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qualität – buchstäblich: Bericht aus Raabs, Teil 1


0 Turm

Von Dienstag, den 26. bis Freitag, den 29. August 2014 findet auf Schloss Raabs an der Thaya in Niederösterreich das Symposion der typografischen gesellschaft austria (tga) statt (die sich der durchgängigen Kleinschreibung verpflichtet sieht). Vor idyllischer Kulisse – Florian Hardwig hat sie 2011 in seinem Bericht aus Raabs, Teil 1 und Teil 2 bereits kongenial beschrieben – geht es um »qualität – buchstäblich«.

1 LucPetraMichaelMartin mit Schildchen

Hallo, Raabs! Luc(as) de Groot, Petra Černe Oven, Michael Hochleitner und Martin Majoor beschriften Namensschildchen für die Gäste.

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11.–15.8.: Python for (typo)graphic designers – intensiver Programmier-Workshop in Berlin


Python for (typo)graphic designers

Gustavo Ferreira und Joancarles Casasín sind derzeit in Berlin. Nächste Woche bieten die beiden hier einen intensiven Workshop an. Er richtet sich an Gestalterinnen und Gestalter mit Affinität zu Schrift, die sich bereits mit Programmierung beschäftigen oder Lust haben, damit anzufangen.

Der Workshop geht von Montag, 11. August bis Freitag, 15. August und umfasst 40 Stunden (5 Tage à 8 Stunden, täglich von 10 bis 19 Uhr). Auf dem Programm stehen:

  • die Programmiersprache Python
  • das Code-basierte Erstellen von 2D-Grafiken in DrawBot
  • Scripting für Schriftgestaltung und Fontproduktion mit RoboFont

Ziel ist es, ein Verständnis für die Funktionsweise von Code zu entwickeln und zu einem besseren Gestalter zu werden, in dem man sich seine eigenen Werkzeuge macht und so den eigenen Designprozess beherrscht. Am Ende sollten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer

  • kleine, nützliche Scripts schreiben können
  • wissen, wo man Hilfe für komplexere Vorhaben findet
  • wissen, wie man eine Dokumentation liest
  • Code lesen und verstehen können
  • bestehenden Code für eigene Bedürfnisse ändern und anpassen können.

Veranstaltungsort ist der D.Collective Co-Working Space in der Okerstraße 45, Berlin-Neukölln. Benötigt wird ein eigener Laptop mit Mac OS X 10.6+. Programmierkenntnisse sind vorab nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 380 Euro. Anmelden kann man sich auf pyftgd.org.

Weltformat im Weserkiez – Das Luzerner Plakat in Berlin


Luzern in Berlin: Plakat

Großformatige Flachware aus der kleinen Stadt: Ab dem 11. Juli gewährt die Ausstellung Das Luzerner Plakat in der Alten Metzgerei (Berlin-Neukölln) einen Einblick in die Plakatgestaltung aus der Zentralschweiz. Zehn Tage lang werden über 100 Arbeiten renommierter Grafiker und aufstrebender Newcomer zu sehen sein, u.a. von Niklaus Troxler, Felix Pfäffli, Melchior Imboden, Erich Brechbühl und Hi. Einen weiteren Überblick zu inter­nationalen Entwicklungen im Bereich der engagierten Plakatgestaltung geben die Gewinner des Mut-zur-Wut-Wettbewerbs.

Wir führten ein Interview mit dem Grafiker Sven Lindhorst-Emme, der die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Plakatfestival Weltformat organisiert.

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Ausstellung »Stadtschrift – Ausgelesene Wiener Schriftzüge«


Ausstellung Stadtschrift

Am 6. Dezember ist es soweit: Nach erfolgreichem Umzug und kompletter Neugestaltung feiert das Berliner Buchstabenmuseum seine Wiedereröffnung am neuen Standort im HO Berlin.

In Wien dagegen kann man schon jetzt eine Ausstellung mit geretteten Schriftzügen besichtigen. Denn auch in der österreichischen Hauptstadt weiß man um dem Wert der historischen Beschriftungen. Dort haben Roland Hörmann und Birgit Ecker den Verein Stadtschrift ins Leben gerufen, um zu verhindern, dass das Verschwinden der ausgemusterten Fassaden­beschriftungen spurlos ist. Die Wiener wollen das Bewusstsein für die Bedeutung von handwerk­licher Kunst, typografischer Vielfalt und identitäts­stiftender Stadt­beschriftung schärfen.
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