In dieser Rubrik stellen wir regelmäßig herausragende Schriften vor.

Fraktendon
Fraktendon

Fraktendon klingt wie ein Typografenwitz – und ist es auch:

Das Prinzip der Fraktendon von Boris Kahl und Lars Harmsen (erschienen bei Volcano Type) ist so schräg, dass man diese Schrift einmal gesehen haben muss. Andernfalls glaubt man kaum, dass ein Minotaurus aus Fraktur und Clarendon lebensfähig sein oder gar halbwegs lesbar funktionieren kann.

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MyFonts.de Neujahrs-Aktion: HvD Bumper für 10 $
MyFonts.de Neujahrs-Aktion: HvD Bumper für 10 $

Hannes von Döhren aus Berlin ist ein Shootingstar der jungen Schriftgestaltung. Seit er Anfang 2009 auf der MyFonts-Bühne erschien, veröffentlichte er einen originellen Entwurf nach dem anderen: die kurvenreiche Textschrift Brevia, die freche Cowboyslang, die polemische Gratisschrift Comic Serif – und ständig kommen weitere hinzu.

Das beste daran ist: Wir haben Hannes von Döhren gewinnen können, unseren MyFonts.de-Lesern einen exklusiven Rabatt zu gewähren:

Bis zum 31.01.2010 gibt gab es die brandneue fette Display-Schrift HvD Bumper zum Knallerpreis, der für eine Qualitätsschrift wie diese fast geschenkt ist: 5 $ für einen Schnitt oder 10 $ für alle drei Schnitte zusammen – regulär kostet die Bumper 39 $!

Lesen Sie schnell weiter – den speziellen Coupon-Code für die Rabattaktion finden Sie unten.
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Aeronaut & Ivory
Aeronaut & Ivory

Aeronaut (Schneeglöckchen) & Ivory (Weißröckchen)

Georg Herold-Wildfellner und Marcus Sterz von schriftbuero/FaceType lassen mit Aeronaut und Ivory gleich zwei historische Schmuckalphabete neu aufleben. Gemeinsam ist beiden Fonts die Möglichkeit zur einfachen und schnellen Komposition zweifarbiger Schriftzüge. Über die Herkunft der Schriften und die Handhabung von chromatischen Fonts haben wir mit einem der beiden Designer gesprochen.
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Mary Read
Mary Read

maryread

Mary Read klingt wie eine Aufforderung: »Mary, read!«*

Beim Anblick dieser Schrift fällt es Mary bestimmt gar nicht so leicht, sich auf das Lesen des Textes zu konzentrieren – weil die schönen Kurven der Schrift das typografisch versierte Auge entzückend ablenken:

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Secca
Secca

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Mit der Secca erweitert Andreas Seidel das Repertoire von astype um eine zweckorientierte Groteskfamilie. Es gibt zwar keine Kursive, dafür sorgen neun fein abgestufte Strichstärken von Thin bis Ultra Black für genügend Möglichkeiten zur typografischen Differenzierung. Hinzu kommen drei extrafeine Hairline-Schnitte für große Anwendungen.

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Die 9 Strichstärken: Thin, Light, Regular, Book, Medium, Bold, Extrabold, Black, Ultra Black

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Secca Hairline 15

Wer die Secca testen will, kann die beiden Grundschnitte Regular und Bold kostenlos als Demoversion herunterladen. Für eine kommerzielle Verwendung muss eine Lizenz erworben werden.

Cowboyslang
Cowboyslang

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Hannes von Döhren (HVD Fonts) veröffentlicht seit einiger Zeit regelmäßig Schriften von außerordentlicher Qualität.
Neben ernsthafteren Schriftfamilien wie der Brevia zeigt uns Hannes mit Experimenten wie der Cowboyslang, dass er trotz seines wahnsinnigen Fleißes seinen Humor nicht verliert.

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Facit
Facit

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Facit ist eine zeitgenössische Textfamilie ohne Serifen. Tim Ahrens geht Lesbarkeit über Originalität, Funktion über Mode. »Es ist unmöglich, eine un-konventionelle Schrift zu entwerfen. Schrift ist Konvention pur. Deswegen können wir die geschriebenen Worte anderer überhaupt erst lesen.« Bei aller schnörkellosen Sachlichkeit – fade ist die Facit nicht. Ihr Gestalter beschreibt sie als ausgewogene Synthese bestehender historischer und moderner Formprinzipien.

Ab sofort ist die Facit zu einem neuen, radikal reduzierten Preis erhältlich: Einzelne Schnitte kosten $29 (statt bisher $58) – das sind umgerechnet nicht einmal €20. Die komplette Familie mit 12 Fonts ist für $179 (war $348), also rund €142, zu haben.

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St Atmos
St Atmos

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St Atmos
ist die brandneue, superfette Schrift von Sascha Timplan alias Stereotypes. Als verträumte und ungewöhnliche, schaumige Displayschrift kommt sie ganz unverklemmt daher und grinst den Betrachter schelmisch an.

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Liebfraumilch
Liebfraumilch

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Liebfraumilch ist eine Schreibschrift, aber keine Schönschrift. Ihre Kehren sind mal rund, mal zackig gezogen; die Schleifen bei b, f, k oder l bleiben hier offen, dort laufen sie zu. Die Verbindungen sind hakig, g und y sind sich ähnlich, n und u kaum zu unterscheiden … und genau so muss eine informelle, nicht-kalligrafische Script aussehen, wenn sie authentisch sein will. Der Charme einer saloppen Handschrift liegt in ihrer Imperfektion.
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Dyna und Dolce
Dyna und Dolce

Mit ihren Schriften Dyna und Dolce beweist die in Berlin lebende Italienerin Elena Albertoni, dass man anspruchsvolle OpenType-Technik nicht nur für üppiges Zierwerk, sondern auch für bodenständige Schreibschrift verwenden kann.

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CamingoDos
CamingoDos

Auf den ersten Blick wirkt die serifenlose CamingoDos streng, geradlinig, eckig und dabei extrem präzise. Der Kontrast zwischen horizontalen und vertikalen Strichen ist gering, die runden Grundformen haben durchweg eine ausgeprägte Tendenz zur Quadratigkeit. Und doch liegt der CamingoDos eine humanistische Strichführung zugrunde. In Verbindung mit den offenen Formen und den relativ großen Ober- und Unterlängen entstehen ein angenehmes Schriftbild und eine hervorragende Lesbarkeit – auch für längere Texte.

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Obwohl CamingoDos neutral und kontrolliert auftritt, ist sie in großen Graden alles andere als langweilig. Ihre prägnante und robuste Formensprache ist gut geeignet für Corporate und Editorial Design. Dass die CamingoDos vielen Betrachtern – trotz ihrer Eigenheiten – wie ein alter Bekannter vorkommt, liegt vermutlich an den deutlichen Den Haager Einflüssen, die Jan durch seine jahrelange Arbeit für die Typedesign-Koryphäe Luc(as) de Groot verinnerlicht und zu seinem eigenen Stil ausgebaut hat.

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Ornaments Accolades
Ornaments Accolades

Ornaments-Accolades

In der Regel kommen Setzer und Typografen bei ihrer Arbeit mit Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen aus. Für manche Sonderfälle reichen diese Grundzutaten jedoch nicht aus: eine Urkunde verlangt nach einer schönen Bordüre, ein Etikett soll mit einem eleganten Kranz veredelt werden, einer Titelseite fehlt noch das gewisse Etwas. Genau für diese feierlichen Anlässe hat Andreas Seidel von astype eine Kollektion kalligrafischer Schwunglinien, Schnörkel und floraler Ornamente zusammengestellt.

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Haptic
Haptic

Wenn man Henning Skibbes Schrift Haptic in sehr groß anschaut, bekommt das Wort Groteskschrift plötzlich seine Berechtigung zurück: Die Haptic ist tatsächlich eine groteske Schrift. Und das war auch Hennings selbst abgesteckte Herausforderung: Wie viel Eigenwilligkeit kann eine Textschrift ertragen?Haptic1

Das Ergebnis ist beeindruckend. Mit ihren runden Anstrichen, den leicht schrägen Abstrichen und den vielen fröhlichen Schwüngen strahlt die Haptic Freundlichkeit und Wärme aus – ohne dabei an Seriösität zu verlieren. Die Haptic dürfte besonders gut im Corporate Design funktionieren, wenn ein Unternehmen auf subtile Weise zugänglich und sympathisch aussehen möchte. Wortmarken und Überschriften sind charmant und einprägsam, Fließtext lässt sich hervorragend lesen.

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Authentic Ink
Authentic Ink

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Gebrochene Schriften waren schon immer beliebt bei Tätowierern und Tätowierten. Fraktur & Co. sind ornamental, klassisch, rustikal – dagegen würden die moderneren und neutraleren serifenlosen Linearantiquaschriften auf der Haut einfach nicht so zeitlos wirken, dass man sich ein Leben lang an sie binden möchte.

In den letzten Jahren haben sich digitale Fraktur-Revivals gehäuft, auch dank Judith Schalanskys Liebeserklärung an diese Schriftgattung, Fraktur mon Amour. Abseits der historisierenden oder modernisierenden Neuauflage geht die Schrift Authentic Ink von Florian Schick einen eigenen Weg: Sie kombiniert die groben Formen der Fraktur mit verspielten, fast kitschigen Details.

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Skopex Gothic
Skopex Gothic

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Die PTL Skopex Gothic der Berliner Designerin Andrea Tinnes ist eine zeitgenössische Serifenlose mit vertikaler Ausrichtung und vielen verspielten Details. Sie hat einen deutlichen Einschlag amerikanischer Groteskschriften, wirkt aber insgesamt europäisch und eigenständig.

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Luxus Brut
Luxus Brut

Luxus

Die Vorlage zur außergewöhnlichen Schreibschrift Luxus Brut findet sich am Eingang einer Wiener Buchbinderei: Ein Ladenschild aus der Nachkriegszeit.

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Graublau Sans Pro
Graublau Sans Pro

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Georg Seifert ist wohl einer der schnellsten und produktivsten Gestalter in der deutschen Schrift-Szene. Trotzdem dauert es seine Zeit, eine geschliffene und durchdachte Schriftfamilie zu vollenden: Fünf Jahre arbeitete Georg Seifert an seiner umfassend ausgebauten Graublau Sans Pro. Mit ihren 7 Strichstärken und über 1000 Glyphen pro Schnitt eignet sich die Schriftfamilie für alle erdenklichen typografischen Aufgaben – ob im Werksatz oder als Displayschrift.

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Marat
Marat

Marat

Marat ist die bisher erfolgreichste Schrift des jungen deutschen Designers Ludwig Übele, der an der KABK (Königliche Akademie) in Den Haag ein Master-Studium Type+Media absolvierte.

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Iwan Reschniev
Iwan Reschniev

Iwan

Jan Tschicholds ›leicht und schnell konstruierbare Schrift‹ · 1930

Iwan Reschniev ist eine sauber und neutral konstruierte, vielseitige Schrift mit einem ungewöhnlichen Namen. Die ebenso ungewöhnliche Entstehungsgeschichte handelt von Nusstorten, Quizfragen und einem großen Typografen:

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Newsletter
Newsletter

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Die Schrift namens Newsletter der Bremer Foundry Typonauten hat einen gestalterischen Clou, der mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen ist.
Die Anmutung einer Schreibmaschinen- oder OCR-Schrift täuscht: Obwohl die Newsletter wirkt wie eine nichtproportionale Schrift, ist das System der identischen Buchstabenbreiten an den richtigen Stellen aufgebrochen, um natürlichere Formen und eine bessere Lesbarkeit zu erzielen.

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