St Atmos

Autor: Frank Rausch

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St Atmos
ist die brandneue, superfette Schrift von Sascha Timplan alias Stereotypes. Als verträumte und ungewöhnliche, schaumige Displayschrift kommt sie ganz unverklemmt daher und grinst den Betrachter schelmisch an.

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Liebfraumilch

Autor: Florian Hardwig

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Liebfraumilch ist eine Schreibschrift, aber keine Schönschrift. Ihre Kehren sind mal rund, mal zackig gezogen; die Schleifen bei b, f, k oder l bleiben hier offen, dort laufen sie zu. Die Verbindungen sind hakig, g und y sind sich ähnlich, n und u kaum zu unterscheiden … und genau so muss eine informelle, nicht-kalligrafische Script aussehen, wenn sie authentisch sein will. Der Charme einer saloppen Handschrift liegt in ihrer Imperfektion.
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Dyna und Dolce

Autor: Jan Middendorp

Mit ihren Schriften Dyna und Dolce beweist die in Berlin lebende Italienerin Elena Albertoni, dass man anspruchsvolle OpenType-Technik nicht nur für üppiges Zierwerk, sondern auch für bodenständige Schreibschrift verwenden kann.

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CamingoDos

Autor: Frank Rausch

Auf den ersten Blick wirkt die serifenlose CamingoDos streng, geradlinig, eckig und dabei extrem präzise. Der Kontrast zwischen horizontalen und vertikalen Strichen ist gering, die runden Grundformen haben durchweg eine ausgeprägte Tendenz zur Quadratigkeit. Und doch liegt der CamingoDos eine humanistische Strichführung zugrunde. In Verbindung mit den offenen Formen und den relativ großen Ober- und Unterlängen entstehen ein angenehmes Schriftbild und eine hervorragende Lesbarkeit – auch für längere Texte.

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Obwohl CamingoDos neutral und kontrolliert auftritt, ist sie in großen Graden alles andere als langweilig. Ihre prägnante und robuste Formensprache ist gut geeignet für Corporate und Editorial Design. Dass die CamingoDos vielen Betrachtern – trotz ihrer Eigenheiten – wie ein alter Bekannter vorkommt, liegt vermutlich an den deutlichen Den Haager Einflüssen, die Jan durch seine jahrelange Arbeit für die Typedesign-Koryphäe Luc(as) de Groot verinnerlicht und zu seinem eigenen Stil ausgebaut hat.

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Ornaments Accolades

Autor: Florian Hardwig

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In der Regel kommen Setzer und Typografen bei ihrer Arbeit mit Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen aus. Für manche Sonderfälle reichen diese Grundzutaten jedoch nicht aus: eine Urkunde verlangt nach einer schönen Bordüre, ein Etikett soll mit einem eleganten Kranz veredelt werden, einer Titelseite fehlt noch das gewisse Etwas. Genau für diese feierlichen Anlässe hat Andreas Seidel von astype eine Kollektion kalligrafischer Schwunglinien, Schnörkel und floraler Ornamente zusammengestellt.

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Haptic

Autor: Frank Rausch

Wenn man Henning Skibbes Schrift Haptic in sehr groß anschaut, bekommt das Wort Groteskschrift plötzlich seine Berechtigung zurück: Die Haptic ist tatsächlich eine groteske Schrift. Und das war auch Hennings selbst abgesteckte Herausforderung: Wie viel Eigenwilligkeit kann eine Textschrift ertragen?Haptic1

Das Ergebnis ist beeindruckend. Mit ihren runden Anstrichen, den leicht schrägen Abstrichen und den vielen fröhlichen Schwüngen strahlt die Haptic Freundlichkeit und Wärme aus – ohne dabei an Seriösität zu verlieren. Die Haptic dürfte besonders gut im Corporate Design funktionieren, wenn ein Unternehmen auf subtile Weise zugänglich und sympathisch aussehen möchte. Wortmarken und Überschriften sind charmant und einprägsam, Fließtext lässt sich hervorragend lesen.

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Authentic Ink

Autor: Frank Rausch

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Gebrochene Schriften waren schon immer beliebt bei Tätowierern und Tätowierten. Fraktur & Co. sind ornamental, klassisch, rustikal – dagegen würden die moderneren und neutraleren serifenlosen Linearantiquaschriften auf der Haut einfach nicht so zeitlos wirken, dass man sich ein Leben lang an sie binden möchte.

In den letzten Jahren haben sich digitale Fraktur-Revivals gehäuft, auch dank Judith Schalanskys Liebeserklärung an diese Schriftgattung, Fraktur mon Amour. Abseits der historisierenden oder modernisierenden Neuauflage geht die Schrift Authentic Ink von Florian Schick einen eigenen Weg: Sie kombiniert die groben Formen der Fraktur mit verspielten, fast kitschigen Details.

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Skopex Gothic

Autor: MyFonts.de

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Die PTL Skopex Gothic der Berliner Designerin Andrea Tinnes ist eine zeitgenössische Serifenlose mit vertikaler Ausrichtung und vielen verspielten Details. Sie hat einen deutlichen Einschlag amerikanischer Groteskschriften, wirkt aber insgesamt europäisch und eigenständig.

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Luxus Brut

Autor: MyFonts.de

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Die Vorlage zur außergewöhnlichen Schreibschrift Luxus Brut findet sich am Eingang einer Wiener Buchbinderei: Ein Ladenschild aus der Nachkriegszeit.

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Stefan Schlesinger: Zauberhafte Zeichen

Autor: Jan Middendorp

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Der österreichisch-niederländische Grafiker Stefan Schlesinger zeichnete unzählige elegante und attraktive Alphabete. Zwei davon sind jetzt in einer Neuedition bei Canada Type erschienen: Serena™ und Minuet™.

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Fontschau

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