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Mota Italic, Ende einer Typo-Galerie


In wenigen Tagen nimmt Berlin Abschied von einem seiner aktivsten typografischen Treffpunkte – Mota Italic schließt die Türen. Am nächsten Samstag, den 21. September, findet der finale Ausverkauf statt. Und eine Party, die den ganzen Tag und Abend dauern darf. MyFonts.de ist mit von der Partie und sponsert Häppchen und Getränke – die Initiative war uns immer besonders sympathisch.

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TpKurier & TpMartini – Liebe geht durch den Magen


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Zwischen üppiger Großfamilien-Kost und historischen Schwergewichten wird es Zeit für einen Digestif im Fontmenü. Serviert werden zwei Schmankerl von Martin Lorenz, die TpKurier und die TpMartini. Lorenz begann sein Designstudium in Darmstadt und schloss es an der KABK in Den Haag ab. Nachdem er vier Jahre in Frankfurt arbeitete, fand er letztendlich im sonnigen Barcelona seine Heimat. Zusammen mit seiner Frau Lupi Asensio gründete er dort 2007 das Designbüro TwoPoints.Net. Martin Lorenz widmet sich mit Leib und Seele visuellen Systemen. Als solche sind auch die beiden Fonts zu verstehen, die er uns nun auftischt. TpKurier und TpMartini sind seine ersten veröffentlichten Schriften. Sie erschienen vor Kurzem bei VetteLetters, dem holländischen Font-Imbiss mit Vorliebe für fette Schrift und fette Speisen.
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Realist – sinnvoll sieht jetzt gut aus


Realist

Seine ersten Fonts hat Martin Wenzel bereits vor über zwanzig Jahren herausgebracht. Damit gehört der Berliner zu den »alten Hasen« der digitalen Schriftgestaltung. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die preisgekrönte Profile und die Duper, die beide bei FontFont erschienen sind. 2011 gründete Wenzel sein eigenes Label, MartinPlusFonts, mit dem er seit Neuestem auch auf MyFonts vertreten ist. Hier veröffentlicht er seine jüngeren Entwürfe wie etwa die zeitgenössische Fraktur-Bearbeitung Ode. Oder die serifenlose Riesenfamilie Realist, die wir in dieser Fontschau unter die Lupe nehmen.
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Supra, Grotesk-Großfamilie mit Gill-Echo


Supra

Wahrscheinlich ist er der produktivste Schriftgestalter Deutschlands. Gert Wiescher ist auf MyFonts mit sage und schreibe 285 Schriftfamilien vertreten (Stand Juli 2013). Zugegeben, darunter finden sich zahlreiche »schnelle Nummern«: ungeschliffene Handschriften, Gekritzeltes und immer neue Variationen auf ein Thema. Doch der unermüdliche Münchner ist vielseitig wie kaum ein anderer. In seinem gewaltigen Werk finden sich ebenso penibel recherchierte und ausgearbeitete Revivals und Aneignungen, allen voran die Bodoni-Classic-Serie inklusive Initialen, Kyrillisch, lichtem Zier­schnitt uvm. Oder die Monem, eine ganz und gar nüchterne Grotesk­familie in 15 Stilen. Seine neueste Veröffentlichung heißt Supra und zählt zu jenen, die einen genaueren Blick verdient haben.

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Creative Characters: Ulrike Wilhelm von LiebeFonts


Creative Characters ist MyFonts’ beliebte Reihe monatlicher Interviews mit herausragenden Schriftgestaltern. Auch dieses Mal gibt es bei uns exklusiv die deutschsprachige Version: Wir präsentieren Ulrike Wilhelm und ihre Foundry LiebeFonts.

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Ulrike stammt aus Berlin und hat an der Fachhochschule Potsdam studiert – mit einem kleinen aber bedeutsamen Intermezzo in Florenz. Vor vier Jahren kam sie zu MyFonts und veröffentlichte eine Sammlung witziger bildhafter Fonts – aber erst die erste ›richtige‹ alphabetische Schrift hat ihrer Foundry LiebeFonts zum Durchbruch verholfen: LiebeErika wurde zu einem der Top Fonts of 2010. Ulrikes Fähigkeiten setzen sich zu gleichen Teilen aus Handwerk und digitalem Know-How zusammen; ihre Schriften sind sowohl technisch raffiniert als auch charmant. Wir wollten Ulrike Wilhelm näher kennenlernen und haben sie über ihre Liebe zu Fonts befragt.

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»Das Schriftschaffen im deutschsprachigen Raum« – Ausgabe 4 des TypoJournals


TypoJournal-4-Cover

Weil das Netz nicht für alle Inhalte das richtige Medium ist, hat Ralf Herrmann von Typografie.info 2009 das TypoJournal ins Leben gerufen. Seit Kurzem ist die neue Ausgabe dieses Magazins erhältlich. Als regelmäßig erscheinende gedruckte Publikation mit Schwerpunkt Schrift und Typografie ist das TypoJournal ziemlich einzigartig; neben den Typografischen Monatsblättern aus der Schweiz und der breiter aufgestellten Slanted gibt es in deutscher Sprache zur Zeit nicht allzu viel Vergleichbares.

TypoJournal-4-Szene

Eine der drei Doppelseiten über Hochschulneuigkeiten widmet sich der faszinierenden Zweifarb-Schrift Pigment von Mark Frömberg alias Mirque und den fröhlichen Erstlingswerken der Schriftgestalterin Carmen Mauerer.

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Arthur, ein Triplett im Stil des Art déco


Arthur Cabinet Diamond

Die Goldenen Zwanziger sind zurück: Im Kino läuft Der große Gatsby, Max Raabe füllt die Konzertsäle – und Andreas Stötzner veröffentlicht gleich eine ganze Schriftserie im Stil des Art déco; bestehend aus Arthur Sans, Arthur Cabinet und Arthur Ornaments.

Die Arthur ist kein direktes Revival, vereint aber gleich mehrere charakter­istische Eigenschaften dieser Epoche, die nach dem Ersten Weltkrieg ihren Anfang nahm und in den 30ern und 40ern zur Blüte gelangte: starke Kontraste – sowohl zwischen dick und dünn als auch zwischen hoch und tief, siehe etwa die Querbalken von ›E‹ und ›H‹; stilisierte florale Elemente und strenge Eleganz durch beherrscht-präzise Ausschmückung.

Arthur Sans – Skizzeweiterlesen

Quadon / Foundry-Porträt René Bieder


Seit einigen Jahren zählt Berlin zu den Hauptstädten des europäischen Schriftdesigns. Das hat viel zu tun mit dem Einfluss Erik Spiekermanns sowie dem Unterricht und den Aktivitäten von ehemaligen MetaDesign- und FontFont-Designern wie etwa Lucas de Groot, Alessio Leonardi oder auch Ole Schäfer. Aber auch in Berlin gibt es Außenseiter: Schriftgestalter, deren Wurzeln nicht in Typo-Kreisen liegen, sondern zum Beispiel in der Werbe­branche. Ein Hintergrund als Artdirector in der Werbung kann eine gute Vorbereitung sein auf das selbständige Schriftgestalterdasein, das zeigt das Beispiel von Hannes von Döhren. Eine Vergangenheit in einer Werbeagentur hat auch der jüngste Berliner Erfolgsdesigner vorzuweisen – René Bieder.

Quadon Specimen
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