Autor: MyFonts.de

Im Juni musste das Berliner Buchstabenmuseum aus seinen alten Räumlichkeiten raus, im Juli hatte es bereits ein neues – größeres und schöneres – Zuhause gefunden. Und morgen, am 28.8., lädt das Museum ein zu einem ›Langen Nachmittag‹ der offenen Tür – mit einer typografischen Filmvorführung bei Wein und Käse.
Bevor es zur Langen Nacht der Museen geht, gibts bei uns buchstäblich viel zu sehen und genießen:
Helvetica, der legendäre Film des New Yorker Dokumentarfilmers Gary Hustwit,
dazu passend stark betonten Bergkäse aus der Schweiz
und zur Abrundung fruchtig leichten Grünen Veltliner Weißwein.
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Autor: MyFonts.de

Tierra Nueva, Neues Land, so heißt die neueste Schrift von FDI, dem Schriftverlag von Ralf Hermann. Für ihren Gestalter, den Österreicher Sebastian Nagel, steht sie tatsächlich für typografisches Neuland. Die erste von FDI veröffentlichte Nagel-Schrift, das Tschichold-Revival Iwan Reschniev, war von einer Faszination für das modernistisch-geometrische Idiom geprägt. Mit Tierra Nueva beleuchtet er nun eine völlig andere Seite der Schriftgeschichte. Die barocke Familie basiert auf einer Landkarte Amerikas aus dem Jahr 1562.
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Autor: MyFonts.de

Echte Typografie zum Anfassen und Selbermachen, echte Typografinnen und Typografen, echte Buchstaben und echt Spaß!
Bereits zum zwölften Mal finden dieses Jahr die Tage der Typografie statt. Vom 5. bis 7. November lädt die Akademie Druck + Medien NRW nach Düsseldorf ein, sich dort drei Tage lang intensiv mit Schrift und Typografie auseinanderzusetzen.
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Autor: MyFonts.de

Schriftgenuss – unter diesem Motto findet vom 7. bis zum 19. September eine Ausstellung im Klingspor-Museum Offenbach statt. Nach der Premiere 2008 richtet Schrift in Form damit bereits zum zweiten Mal ein konzentriertes Augenmerk auf aktuelle Schriftgestaltung. Auch Nicht-Spezialisten soll die Begegnung mit Typografie schmackhaft gemacht werden.
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Autor: Florian Hardwig

Von Viktor Nübel kommt eine aufregende Displayschrift, die mit ihren starken Rundformen an die Flower-Power-Ästhetik der späten 1960er, die Plattencover von Soul und Funk der 1970er und auch ein wenig an die Disco-Ära erinnert.
Oliva ist konstruiert und dekorativ zugleich. Die Buchstaben sind rund um ein Grundmotiv entworfen: fast alle enthalten ein ganzes oder halbiertes Oval, der Weißflächenanteil ist auf ein Minimum reduziert. Manche Zeichen wie å oder š könnten glatt als futuristische Schachfiguren durchgehen, andere als Vorlagen zu Fantastic-Plastic-Designermöbeln dienen. Diese Abstraktion ist zwar nicht immer ideal für die Lesbarkeit (darum geht es bei Displayschriften auch nicht), sorgt aber für die nötige Wucht in Wortmarken und Titelzeilen, auf Schildern oder Plakaten.
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Autor: Jan Middendorp
Creative Characters ist MyFonts’ beliebte Reihe monatlicher Interviews mit herausragenden Schriftgestaltern. Zum zweiten Mal erscheint eine deutschsprachige Version: diesen Monat präsentieren wir Hannes von Döhren.

Würde man den Erfolg, der Hannes von Döhren in der letzten Zeit auf MyFonts zuteil wurde, als ›beachtlich‹ bezeichnen, wäre das eine glatte Untertreibung. In nicht mal einem Jahr hat der Berliner Designer eine ganze Reihe beeindruckender, origineller Fonts herausgebracht. Sein Repertoire reicht von der gewitzten Pseudo-Wildwest-Slab Cowboyslang bis zur eben erschienenen, von Renaissance-Schriften inspirierten Livory. Die nostalgisch angehauchten Brandon Grotesque und Reklame Script haben es beide in die aktuellen Top-10 der Bestsellerliste geschafft. Seine Schriften erlauben es Hannes mittlerweile, das zu tun, von dem er nicht genug kriegen kann – noch mehr Schriften zu entwerfen.
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Autor: Frank Rausch

Veruschka Götz’ Buch »Fixierte Gedanken« verspricht, auf rund 100 Seiten die komplette Geschichte unserer Schrift zu erzählen; uns einen komprimierten Blick auf die Entwicklung des Schreibens, der Buchstaben und Zahlen zu vermitteln.
Beginnend mit den Ursprungsformen bei den Phöniziern und Ägyptern, den Griechen und Römern, werden gut verständlich und kurzweilig die Wege und Umwege der Lettern in unser heutiges System aus Versalien und Minuskeln beschrieben.
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Autor: Florian Hardwig
Von der Tornado-Glyphe, den Vorzügen des Studentenstatus, Typo-Snobs und der Kunst der Kuppelei

Im ersten Teil des Berichts zu den TypeTalks in Brno hatte ich die Präsentationen von Michael Hochleitner, Rob Keller und mir selbst zusammengefasst. Hier in Teil 2 geht es um das Nachmittagsprogramm der TypeTalks, mit Vorträgen von Veronika Burian, Dan Rhatigan, Dan Reynolds und Tomáš Brousil.

Gut gestärkt mit tschechischen Knedlíky und Palačinky findet sich das Publikum nach der Mittagspause wieder im Haus der Künste ein.
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Autor: Florian Hardwig
Von Schreibschrift-Dialekten, technischen Wirrungen und den Vorzügen des Lettering

Vergangene Woche fanden im tschechischen Brno zum ersten Mal die TypeTalks statt. Organisiert wurde dieses eintägige Symposium vom ortsansässigen Schriftgestalter David Březina und einigen seiner Studenten. Über 100 interessierte Grafikdesigner und Typografen aus Tschechien, der Slowakei und Österreich, aber auch aus Polen, Deutschland und sogar England folgten der Einladung und kamen am 21. Juni ins Haus der Künste in der Brünner Altstadt.

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Autor: MyFonts.de

Die jüngste Veröffentlichung von Andreas Stötzner hat es in sich: Lapidaria ist die wohl erste ›dreihäusige‹ Serifenlose – eine Schriftfamilie mit integrierter Unziale. Stötzner charakterisiert die Lapidaria als »geometrisch mit humanem Antlitz«; es ist eine kühle Schrift mit geometrischer Anmutung, die jedoch nicht konstruktivistisch daherkommt.
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