Autor: MyFonts.de

Schrift und Typografie werden in der Visuellen Kommunikation und dem Grafikdesign oft nur stiefmütterlich behandelt – trotz der großen kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung, die ihnen zweifelsohne zukommt. Besonders akut ist dieser Missstand im postkommunistischen Mitteleuropa. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat David Březina zusammen mit einigen seiner Grafikdesign-Studenten von der Fakultät für bildende Künste an der TU Brno (Tschechien) das Projekt TypeTalks ins Leben gerufen. TypeTalks will Aufklärungsarbeit leisten und sowohl bei Designprofis als auch Studenten das Bewusstsein für das Potential von Schriftgestaltung und Typografie schärfen.
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Autor: Frank Rausch

Die Novel hat ihren Namen nicht von ungefähr – Christoph Dunst wollte beim Entwurf der Novel nicht das Rad neu erfinden, sondern eine verdammt gute Renaissance-Antiqua zeichnen; eine Schriftgattung, die gerne in Romanen und Lesebüchern verwendet wird.
Dabei hat er es geschafft, holländischer zu sein als viele Holländer. Die Perfektion jeder einzelnen Kurve, das umfassende Verständnis des Schreibwerkzeugs und seiner Spuren stehen unverkennbar in der Tradition Gerrit Noordzijs.
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Autor: Jan Middendorp
Auf extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung und Letterlap folgt als dritter und letzter Teil unserer Miniserie zum Wettbewerb »Die schönsten deutsche Bücher« ein weiteres für seine hervorragende Gestaltung ausgezeichnetes Buch. Jan Middendorp bespricht den Atlas der abgelegenen Inseln von Judith Schalansky, in der Typo-Welt bekannt als Autorin von Fraktur mon Amour.

Judith Schalansky ist weder eine Designerin, die auch schreibt, noch eine Dichterin, die auch Ahnung von Grafik hat. Die Berlinerin ist ein zweihundertprozentiges Doppeltalent, und in beiden Feldern – Literatur und Typografie – drückt sie sich mit bewundernswertem Formgefühl und Schwung aus.
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Autor: Florian Hardwig
Nach extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung stellen wir im zweiten Teil unserer Miniserie zu den »Schönsten deutschen Büchern« einen weiteren Preisträger dieses Wettbewerbs für Buchgestaltung vor. Florian Hardwig hat sich Letterlap angesehen, ein Buch, das sich den Formen und Hintergründen von gestickter Schrift widmet.

Letterlap ist ein zweiteiliges Werk. Unter dem Titel Stickschriften. Eine Mustersammlung. werden auf sieben Faltblättern insgesamt 60 Schriftproben präsentiert. Diese Beispiele wurden von Janine Thaler im Rahmen ihrer Diplomarbeit 2006 ab der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zusammengetragen und digitalisiert.
Ergänzt werden die Faltblätter durch ein Leseheft mit dem Titel Gestickte Schrift. Zwanzig Stichpunkte zur Geschichte einer textilen Schreibtechnik. Auf 64 Seiten beleuchtet der Autor Jan Wenzel darin verschiedene Aspekte der Kulturgeschichte des Stickens im Allgemeinen und die der damit geschaffenen Buchstaben im Speziellen.
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Autor: Frank Rausch
Jährlich kürt die Stiftung Buchkunst »Die schönsten deutschen Bücher« und würdigt damit Werke, die vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung sind. Am aktuellen Wettbewerb nahmen 440 Einsender mit insgesamt 1.035 Titeln teil. In zwei Jurydurchgängen wurden daraus 64 Bücher für eine Auszeichnung auserkoren: 47 Bücher erhielten eine Prämiierung, 17 weitere eine Anerkennung. Diese »schönsten Bücher« wurden – gemeinsam mit den Jahresbesten aus anderen Ländern – auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.
MyFonts.de stellt drei dieser Preisträger – Bücher mit Bezug zu Typografie und Grafikdesign – näher vor. Den Anfang macht Frank Rausch, der sich extra: Enzyklopädie der experimentellen Druckveredelung vorgenommen hat.

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Autor: Frank Rausch

Fraktendon klingt wie ein Typografenwitz – und ist es auch:
Das Prinzip der Fraktendon von Boris Kahl und Lars Harmsen (erschienen bei Volcano Type) ist so schräg, dass man diese Schrift einmal gesehen haben muss. Andernfalls glaubt man kaum, dass ein Minotaurus aus Fraktur und Clarendon lebensfähig sein oder gar halbwegs lesbar funktionieren kann.
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Autor: MyFonts.de

Hannes von Döhren aus Berlin ist ein Shootingstar der jungen Schriftgestaltung. Seit er Anfang 2009 auf der MyFonts-Bühne erschien, veröffentlichte er einen originellen Entwurf nach dem anderen: die kurvenreiche Textschrift Brevia, die freche Cowboyslang, die polemische Gratisschrift Comic Serif – und ständig kommen weitere hinzu.
Das beste daran ist: Wir haben Hannes von Döhren gewinnen können, unseren MyFonts.de-Lesern einen exklusiven Rabatt zu gewähren:
Bis zum 31.01.2010 gibt gab es die brandneue fette Display-Schrift HvD Bumper zum Knallerpreis, der für eine Qualitätsschrift wie diese fast geschenkt ist: 5 $ für einen Schnitt oder 10 $ für alle drei Schnitte zusammen – regulär kostet die Bumper 39 $!
Lesen Sie schnell weiter – den speziellen Coupon-Code für die Rabattaktion finden Sie unten.
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Autor: MyFonts.de
Alles muß raus! Viele Foundries gewähren momentan verlockende Rabatte auf ausgewählte Fonts. Da es sich um kurzfristige Promo-Aktionen handelt, die nur noch wenige Tage oder Wochen gültig sind, möchten wir unsere Leser gerne auf einige der besten Angebote aufmerksam machen.
Jos Buivengas Calluna ist eine der erfolgreichsten Antiqua-Familien des Jahres. MyFonts.de bietet jetzt in Zusammenarbeit mit Jos’ Foundry exljbris 25% Rabatt auf alle Calluna-Pakete. Bitte beim Auschecken den Discount-Code CALLUNA25OFF angeben.
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Autor: Florian Hardwig

Georg Herold-Wildfellner und Marcus Sterz von schriftbuero/FaceType lassen mit Aeronaut und Ivory gleich zwei historische Schmuckalphabete neu aufleben. Gemeinsam ist beiden Fonts die Möglichkeit zur einfachen und schnellen Komposition zweifarbiger Schriftzüge. Über die Herkunft der Schriften und die Handhabung von chromatischen Fonts haben wir mit einem der beiden Designer gesprochen.
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Autor: Frank Rausch

Mary Read klingt wie eine Aufforderung: »Mary, read!«*
Beim Anblick dieser Schrift fällt es Mary bestimmt gar nicht so leicht, sich auf das Lesen des Textes zu konzentrieren – weil die schönen Kurven der Schrift das typografisch versierte Auge entzückend ablenken:
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