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Assai – viel hilft viel


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Jürgen Weltin ist bekannt für seine umfangreichen, praktikablen und im Stil oft humanistisch geprägten Familien Agilita, Finnegan und Mantika. Jetzt hat er etwas völlig Andersartiges veröffentlicht. Die Assai besteht aus nur einem Schnitt; sie als vielseitig verwendbar zu bezeichnen wäre glatt gelogen. Ihre Zeichen sind sehr breit, sehr fett, sehr dunkel, sehr schwer. Daher auch der Name: Mit dem italienischen assai (viel, sehr) wird in der Musik eine Angabe wie z.B. allegro gesteigert: allegro assai – sehr flott. weiterlesen

Haptic Script


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Sieben Jahre nach der Veröffentlichung seiner eigenwilligen, fröhlichen Groteskschrift Haptic gibt es bei Henning Skibbe überraschenden Familienzuwachs: Die Haptic Script. Geplant war sie schon lange – die ersten Skizzen entstanden bereits kurz nach dem Erscheinen der Ur-Haptic.

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Creative Characters: Julia Sysmäläinen


Creative Characters ist MyFonts’ beliebte Reihe monatlicher Interviews mit herausragenden Schriftgestaltern. Dieses Mal gibt es bei uns mal wieder exklusiv eine deutschsprachige Version zu lesen.

Juliasys

Sie hat ihre eigene Foundry namens Juliasys und einige ihrer erfolgreichsten Schriften sind in Berlin bei FontFont und in Moskau bei Art. Lebedev Studio erschienen. Sie spricht über Pilze auf Russisch und über Fische auf Finnisch, aber benutzt keine dieser Sprachen in ihrem Alltag als Senior Designerin bei Edenspiekermann in Berlin. Sie hat an großen Corporate-Design-Projekten mitgearbeitet, hat Websites und Drucksachen gestaltet, außerdem tausende Icons und Symbole entworfen. Als studierte Linguistin und Grafikdesignerin entwickelt sie oft Schriften, die für das Schreiben in all seinen Ausprägungen stehen – Schriften, die auf den Handschriften von Künstlern und Schriftstellern basieren. Lernen Sie die karelische Philosophin Julia Sysmäläinen kennen.
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Robothon 2015 – »Schrift ist Mathematik«


Robothon-2015-Logo

Ein ganz besonderes Ereignis im Typo-Kalender ist die Robothon im nieder­ländischen Den Haag. Alle drei Jahre lädt diese »Konferenz über Fontsoft­ware und -technologie« technisch gesinnte Schriftgestalter, Coderinnen und Entwickler an die Königliche Akademie der Bildenden Künste (KABK). Hier geht es ausnahmsweise mal nicht um ästhetische oder funktionale Aspekte der Schriftgestaltung, sondern um die Prozesse und Werkzeuge dahinter; um Fonts als Software, Vektoren, Mathematik. Im Anschluss findet traditionell die Verleihung des Gerrit-Noordzij-Preises samt Ausstellungseröffnung und Symposium statt.

Ein Bericht von Nina Stössinger

Robothon-2006-2015

Die Robothon 2006 (Foto Erik van Blokland) und 2015

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Irrlicht


Irrlicht

Ari Hausel ist ein auf Schrift und Typografie spezialisierter Grafiker aus dem Münchner Norden, der bei Günter Gerhard Lange und Heinz Peikert studiert hat. Mit seinem Schriftverlag Aarhaus ist er seit kurzem auf MyFonts vertreten. Dessen erste Veröffentlichung ist ein energiegeladenes, düster zuckendes Buchstabengewitter namens Irrlicht. Die Schrift ist die Wieder­belebung einer wenig bekannten Bleisatztype aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Bevor wir die digitale Irrlicht näher vorstellen, wollen wir zunächst einen Blick zurück auf die historische Vorlage werfen.
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Diogenes


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Eine Frage, die uns Schriftgeeks (oder Schriftgelehrten) oft gestellt wird, lautet: »Braucht man wirklich immer wieder neue Schriften?«. Adrian Frutiger hat mal die zweitbeste Antwort darauf gegeben – eine Gegenfrage: »Braucht man wirklich immer wieder neue Weine?« Die beste Antwort aber sind die Schriften selbst. Wer Bücher oder Zeitschriften macht oder sie mit Formgefühl liest, wird sich immer freuen, wenn dank eines neuen Schriftdesigns auf einmal ein etwas anderes Textbild auftaucht oder sich eine Atmosphäre einstellt, die es vorher nicht gab. Genauso wie bei Wein oder auch Musik muss man natürlich eine gewisse Sensibilität für die Subtilitäten der Leseschrift entwickeln. Wenn man die einmal hat, ist das Erscheinen einer zeitgemäßen Antiquaschrift wie die neue Diogenes von Ludwig Übele (unter seinem Label Ludwig Type) ein erfreuliches Ereignis. Wie stets bei Übele kombiniert die Diogenes traditionelles Fachwissen mit einem modernen Blick – und dadurch ist etwas entstanden, das für manch einen Grafiker eine besondere, formschöne und vielseitige neue Farbe auf der typografischen Palette werden kann. Wir haben dem Gestalter ein paar Fragen gestellt.

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Vtg Stencil UK No.76


Vtg Stencil UK No 76

Andreas Seidel von ASType baut sein Angebot an originalgetreuen Schablonenschriften weiter aus. Auf MyFonts.de hatten wir bereits über die US No.4 (2012) und die Germany No.1 (2013) berichtet. In der Zwischenzeit wurde die Vintage-Stencil-Serie um die amerikanischen Stile US No.2, US No.51 und US No.72 sowie die ergänzenden Ornaments A ausgebaut. Die neueste Erweiterung ist eine Schablonenschrift britischer Provenienz und heißt UK No.76.

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qualität – buchstäblich: Bericht aus Raabs, Teil 2


In Teil 1 des Berichts vom Symposion der tga (typographische gesellschaft austria) 2014 ging es um die Vorträge von Eröffnungsredner Jost Hochuli und Diskussionsleiter Friedrich Forssman (am Dienstag, den 26. August 2014), dann am Mittwoch weiter mit Roland Stieger, Albert-Jan Pool, Margaret Calvert, Martina Flor und Luc(as) de Groot. Nun folgen die Typejockeys, Filip Blažek, Martin Majoor, Petra Černe Oven und Veronika Burian sowie Matthew Carter; den Abschluss bilden Piet Gerards und noch einmal Jost Hochuli.

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Rainer Erich Scheichelbauer auf dem Weg zum Rittersaal in Raabs.

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qualität – buchstäblich: Bericht aus Raabs, Teil 1


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Von Dienstag, den 26. bis Freitag, den 29. August 2014 findet auf Schloss Raabs an der Thaya in Niederösterreich das Symposion der typografischen gesellschaft austria (tga) statt (die sich der durchgängigen Kleinschreibung verpflichtet sieht). Vor idyllischer Kulisse – Florian Hardwig hat sie 2011 in seinem Bericht aus Raabs, Teil 1 und Teil 2 bereits kongenial beschrieben – geht es um »qualität – buchstäblich«.

1 LucPetraMichaelMartin mit Schildchen

Hallo, Raabs! Luc(as) de Groot, Petra Černe Oven, Michael Hochleitner und Martin Majoor beschriften Namensschildchen für die Gäste.

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